Supermarkt

Alles zum Mindesthaltbarkeitsdatum

Neue Initiative: >Oft Länger Gut<

Ist das noch gut? Häufige Fragen & Antworten zum MHD. 

10 % der Lebensmittelverschwendung in der EU passieren wegen Missverständnissen rund um das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD/siehe unten). Auch in Österreich hat knapp jede fünfte Person Angst, beim Konsumieren von Produkten nach dem MHD krank zu werden. Die Auswirkungen der Verwechslung für unseren Planeten sind enorm. Im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung hat „Too Good To Go“ die Initiative „Oft Länger Gut“ ins Leben gerufen. Demnach steht der Zusatz ab sofort neben dem MHD auf den Produkten teilnehmender österreichischer sowie internationaler Produzenten wie Berglandmilch, Rech­eis, Lorenz, Unverschwendet, Unilever oder Danone. Man will dazu ermutigen, auf die Sinne zu vertrauen, bevor man ein Produkt entsorgt. So einfach lassen sich wertvolle ­Lebensmittel retten!  

Schauen, riechen, probieren!

3 häufige Fragen & Antworten zum MHD 

Wie unterscheidet sich das MHD vom Verbrauchs- oder Ablaufdatum? Ablaufdatum ist die umgangssprachliche Bezeichnung des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD). Das MHD ist eine gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnung, die Lebensmittelproduzenten auf bestimmte Produkte drucken müssen. Es garantiert, wie lange ein Lebensmittel ohne Qualitätseinbußen mind. genießbar ist. Das Verbrauchsdatum („zu verbrauchen bis”) wird hingegen z.B. auf Fleischverpackungen gedruckt und gibt an, wann ein Lebensmittel aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr konsumiert werden sollte.


Kann ich meinen Sinnen wirklich vertrauen?

In der ­Regel kann man durch einen Sinnestest feststellen, ob ein Lebensmittel genießbar ist. Verändern sich Geschmack, Geruch oder Konsistenz, nehmen wir das zumeist intensiv und mit Ekel wahr. Produkte, deren Verbrauchsdatum überschritten ist, sollen allerdings auch nach einem Sinnestest nicht mehr konsumiert werden.

Dürfen Produkte verkauft werden, wenn das MHD überschritten ist?

Ja! Die Verkäufer müssen allerdings garantieren können, dass das Lebensmittel ohne Bedenken konsumiert werden kann. Gerade bei Joghurt oder anderen verschlossenen Produkten ist das schwierig festzustellen. Aus diesem Grund werden Lebensmittel nach Ablauf des MHDs oft nicht mehr verkauft.