Das sind die Hotspots

Wo die Corona-Zahlen jetzt explodieren

Wo die Corona-Zahlen jetzt explodieren
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Die Corona-Zahlen in Österreich steigen wieder rasant an. Das sind derzeit die Hotspots.
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In Österreich ist die B.1.1.7-Mutation mit 57 Prozent bereits die dominante Variante. Sie ist um 30 Prozent ansteckender als die bisherige Wildvariante. Hotspots sind Burgenland und Salzburg mit 75 Prozent Anteil. Auch in Niederösterreich und Wien ist sie stark vertreten.

Insgesamt steigen auch die Neuinfektionen in Österreich stark an.

Fast 600 Fälle in Wien, Steiermark steigt

Anstieg. Der Wochenschnitt liegt damit bereits bei über 2.000 Fällen und ist signifikant höher als vergangene Woche. Damit ist der Anstieg nicht mehr mit Tests erklärbar. In Wien wurden gestern bereits 593 neue Fälle registriert. Niederösterreich kam auf 460 Neuinfektionen. Pro Kopf kommt die Steiermark mit 485 Fällen allerdings auf gefährliche Spitzenwerte. Auch dort dürfte sich die B.1.1.7-Mutation ausweiten. Die Sieben-Tages-Inzidenz in Österreich liegt bei hohen 145,2. Negative Spitzenreiter in der Inzidenz sind Niederösterreich (178,2) und das Burgenland (171,2).

  • Gefährlicher R-Wert: Zudem dürfte der R-Wert - wie viele steckt einer an - bei 1,12 liegen. Das bedeutet de facto exponentielles Wachstum.
  • Verdoppelung: Abgesehen von Vorarlberg, das auf eine Sieben-Tages-Inzidenz von 62,2 kommt, und Tirol (87,9), bemerkt man in den übrigen Bundesländern bereits ein exponentielles Wachstum. Die Verdoppelungszeit dürfte zwei Wochen betragen.
  • Super-Rot: 21 Bezirke liegen liegen bei einer Inzidenz von über 200.

Das sind die Corona-Hotspots

Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen
Hermagor 670
Wiener Neustadt 437
Hartberg-Fürstenfeld 298
Sankt Johann 296
Waidhofen/Thaya 288
Wiener Neustadt (Land) 275
Jennersdorf 269
Gänserndorf 253
Hollabrunn 247
Südoststeiermark 237

Den höchsten Bezirkswert weist weiter Hermagor in Kärnten auf mit bedenklichen 670,2 Fällen auf 100.000 Bewohner. Dahinter kommt Wiener Neustadt mit 437 und Hartberg-Fürstenfeld mit 298. Zurück gehen die Fallzahlen nur in Vorarlberg, das dafür gleich um 20 Prozent, Bregenz ist mit 35,6 auch der Bezirk mit der niedrigsten Fall-Inzidenz

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