Bisher 50 schwere Fälle

Impfung: So viele Nebenwirkungen gibt es wirklich

Impfung: So viele Nebenwirkungen gibt es wirklich
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Bei insgesamt 50 Patienten wurden die Nebenwirkungen als lebensbedrohend gemeldet.
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Laut Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) wurden in Österreich bisher 55 Todesfälle in zeitlicher Nähe zu einer Impfung gegen Covid-19 gemeldet - 52 bei BioNTech/Pfizer, zwei bei Moderna, und einer bei AstraZeneca.

Bei vier Patienten konnte aufgrund des Obduktionsberichts ein Zusammenhang mit der Impfung ausgeschlossen werden. Bei 16 Personen fiel die Impfung in die Inkubationszeit einer Covid-19-Erkrankung, im Rahmen derer die Betroffenen dann verstarben. Bei 23 weiteren bestanden schwerwiegende Vorerkrankungen, die vermutlich todesursächlich waren. 12 weitere Fälle (10BioNTech/Pfizer, 1 Modernaund1 AstraZeneca) sind noch in Abklärung bzw. konnten keine weiterenInformationeneingeholt werden.Bis dato gibt es keine gesicherten Hinweise auf einen Zusammenhang mit der Impfung, die Untersuchungen laufen weiter.

Beim Todesfall in zeitlicher Nähe zu einer Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca – jener 49-jährigen Patientin, die in Folge schwerer Gerinnungsstörungen gestorben ist – ist die Abklärung, ob es einen kausalen Zusammenhang mit der Impfung gibt, noch im Gange

Lebensgefährliche Nebenwirkungen

Bei 50 Patienten wurden die Nebenwirkungen als lebensbedrohend gemeldet - 29 bei BioNTech/Pfizer und 21 bei AstraZeneca. Bei insgesamt 27 Personen konnte der Gesundheitszustand wiederhergestellt werden, 23 weitere sind noch in Abklärung. Bei 184 Geimpften war im Anschluss nach einer Covid-19-Impfung ein Krankenhausaufenthalt erforderlich oder ein solcher wurde verlängert. Das betraf 89 Patienten, die mit BioNtech/Pfizer geimpft wurden, 12 mit Moderna und 83 mit AstraZeneca. 104 sind bereits wieder genesen, bei 80 ist die Abklärung noch nicht abgeschlossen.

Insgesamt wurden bisher 17.280 Mal Nebenwirkungen nach einer Impfung gemeldet. Die Melderate pro 1.000 Impfungen ist dabei bei AstraZeneca mit 36,17 um ein vielfaches höher als bei BioNTech (4,08) und Moderna (4.77) Die bisher gemeldeten vermuteten Nebenwirkungen entsprechen sowohl in ihrer Art als auch in ihrer Häufigkeit den aus den Zulassungsstudien zu erwartenden Reaktionen. Am öftesten klagen Patienten über Fieber, Kopfweh und Schmerzen an der Impfstelle.

Zudem wurden bisher in zeitlicher Nähe zu einer Impfung gegen COVID-19 62 allergische Reaktionen gemeldet (35 BioNTech/Pfizer, 1 Moderna, 26 AstraZeneca).

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