Frühere Impfung für Lehrer und Polizisten

Das ist der neue Impfplan

Frühere Impfung für Lehrer und Polizisten

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Ältere, Spitäler und Ärzte werden weiter geimpft. Neu dazu kommen könnten bald Lehrer und Polizisten.

Wien. Die Priorität bleibt, alle Pflegeheime – noch ist das in Teilen des Landes immer noch nicht der Fall – endlich durchzuimpfen. Gleichzeitig werden auch weiter die Spitäler, Ärzte, Pfleger geimpft.

Sie bekommen weiter den Pfizer-Biontech- und Moderna-Impfstoff. Am Mittwoch soll der neue Impfplan der Regierung in den Ministerrat. Das nationale Impfgremium hat empfohlen, AstraZeneca vorrangig an unter 65-Jährige zu verimpfen. Bei logistischen Problemen dürfe dieser Impfstoff aber auch Älteren verabreicht werden. Das heißt, es wird wohl den Bundesländern überlassen, wie sie vorgehen wollen.

Derzeit gibt es noch ­einen akuten Impfstoffmangel. Die übrigen Gesundheitsberufe könnten jetzt jedenfalls verstärkt mit AstraZeneca geimpft werden. Die Impfstoffmengen sollen in den kommenden Wochen schrittweise mehr werden.

 

Nach Altersgruppen und dann einzelne Berufe

Grundsätzlich soll – ähnlich wie in Großbritannien und Israel – nach Altersgruppen geimpft werden.

Februar

Dabei sollen etwa endlich die über 80-Jährigen, die daheim leben, jetzt drankommen. Danach die plus 70-Jährigen und danach jene, die älter als 65 Jahre alt sind.

Teilweise gleichzeitig sollen die Hochrisikogruppen, die allerdings von den Sozialversicherungen festgelegt werden sollen, ihre Immunisierung bekommen. Ebenso prioritär sollen enge Kontaktpersonen von Hochrisikopatienten ihre Shots erhalten.

Die ursprünglich geplante Vorreihung der kritischen Infrastruktur soll wieder rückgereiht und enger umfasst werden.

März

Ab März könnten – so denn AstraZeneca dann wirklich ausreichend liefert – dann Pädagogen und Polizisten durchgeimpft werden.

 

Hoffnung auf neue Impfstoffe für Allgemeinheit

Hoffnung. Sollten neue Impfstoffe – etwa Johnson & Johnson – in den kommenden Wochen zugelassen werden, könnte auch die Allgemeinheit rascher zu den Immunisierungen kommen. Die Hoffnung ist, möglichst viele Menschen zu impfen, bevor sich aggressivere mutierte Varianten des Coronavirus hier durchsetzen.

 

Mehr als eine Million zu Impfungen angemeldet

Der ÖSTERREICH-Rundruf zeigt: Der Ansturm auf die Impfung wird stärker. Schon jetzt haben sich mehr als eine Million für die Impfung vormerken lassen. In Wien – seit zwei Wochen sind Registrierungen möglich – sind es bereits 462.346 (Stand Montagnachmittag), in Niederösterreich waren es gleichzeitig 454.000. Kärnten startete gestern mit der Vormerkung: 32.000 waren es zu Redaktionsschluss. In Tirol 50.000, Steiermark 40.000.     

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