Obergrenze für Veranstaltungen soll dennoch gleich bleiben

Wien auf Orange

Obergrenze für Veranstaltungen soll dennoch gleich bleiben

Trotz der Hochstufung der Bundeshauptstadt wird sich an der geltenden Besucher-Grenze für die Vorstellungen der Bundestheater vorerst nichts ändern. 

Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) hat sich mit der Orange-Färbung der Bundeshauptstadt auf der Corona-Ampel "einverstanden" gezeigt. Gleichzeitig berichtete er in der "ZiB2", dass nach ersten Informationen an den Schulen und bei Veranstaltungen keine Veränderungen an der Vorgangsweise vorgenommen würden.

Vom Anstieg der Infektionszahlen zeigte er sich nicht überrascht: "Jetzt beginn die Epidemie wieder ernst zu werden." Dass die Tests schneller werden müssen, sieht auch Hacker so: "Ich möchte nicht sagen, alles ist super, weil es nicht stimmt." Man arbeite aber schon an Verbesserungen.

Laut Bundestheater-Holding-Chef Christian Kircher wird die angekündigte Orange-Schaltung der Bundeshauptstadt Wien zunächst ohne Auswirkungen für die Vorstellungen der Bundestheater bleiben. Er habe die Information erhalten, dass die geltende Besucher-Obergrenze bei zugewiesenen Sitzplätzen von 1.500 sich vorerst nicht ändern werde, so Kircher am Montagabend zur APA.

Der jüngste, von einer Operettenaufführung der Wiener Musikuni ausgehende Corona-Cluster, der am Montagabend zu Umbesetzungen in der Staatsoper geführt hat, sei allerdings imagemäßig katastrophal, räumte Kircher ein.

 

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