Olympus verkauft sein Kamerageschäft

An Finanzinvestoren

Olympus verkauft sein Kamerageschäft

Grund sei, dass der Smartphone-Boom den Kamera-Markt rapide schrumpfen ließ.

Der japanische Olympus-Konzern will sich von seinem traditionsreichen Kamera-Geschäft trennen, nachdem Smartphones die Branche umgepflügt haben. Die Sparte soll von dem Finanzinvestor Japan Industrial Partners übernommen, wie die Unternehmen mitteilten. Der Deal soll Ende September abgeschlossen werden. Japan Industrial Partners hatte bereits vor einigen Jahren Sony das Notebook-Geschäft abgekauft und weitergeführt.

Kaum noch Erlöse

Das Kamera-Geschäft von Olympus war stetig geschrumpft und brachte zuletzt nur noch gut fünf Prozent der Konzernerlöse ein. Olympus konzentriert sich inzwischen fast ausschließlich auf medizinische Ausrüstung. Die Entscheidung, bei Kamera-Technik aufzugeben, wurde getroffen, nachdem der Bereich auch nach harten Sanierungsmaßnahmen drei Geschäftsjahre in Folge rote Zahlen verbuchte.

Smartphones als Hauptgrund

Olympus verwies ausdrücklich darauf, dass die Verbesserung der Smartphones den Kamera-Markt rapide schrumpfen ließ. Vor allem Top-Modelle etwa von Apple, Samsung, Huawei oder Google bieten inzwischen dank der Kombination aus mehreren Objektiven und der Bearbeitung per Software immer bessere Bildqualität.

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