Samsung verrät Start seines faltbaren Smartphones

Massenproduktion läuft an

Samsung verrät Start seines faltbaren Smartphones

Mit der Vorstellung der Serienversion seines faltbaren Smartphones Flexpai auf der CES 2019 hat die kleine Firma Royole den Branchenriesen Samsung ordentlich unter Zugzwang gesetzt. Denn der Weltmarktführer hat bisher nur einen Prototyp seines faltbaren Handys vorgestellt. Ein genauer Starttermin des Galaxy F (f steht für fold - also falten) wurde bisher noch nicht verraten. Doch damit ist nun Schluss.

>>>Nachlesen: Samsungs faltbares Smartphone bietet geniale Funktion

Massenproduktion steht unmittelbar bevor

Samsung hat die Elektronikmesse in Las Vegas – wie im Vorjahr – dazu genutzt, um das faltbare Smartphone ausgewählten Personen hinter verschlossenen Türen vorzuführen. Konkret wurde das Galaxy F den Managern von Samsungs wichtigsten Partnern gezeigt. Dabei wurde auch der Starttermin verraten. Wie The Korea Herald und Digital Trends unabhängig voneinander berichten, wurde das faltbare Smartphone für die erste Jahreshälfte 2019 angekündigt. Laut der Samsung-Managerin Suzanne de Silva soll die Massenproduktion unmittelbar bevorstehen. Lange müssen Fans also nicht mehr auf das Gerät warten.  Der vorgeführte  Prototyp soll bereits sehr gut funktioniert haben. Laut dem Bericht seien vor allem die Multitasking-Möglichkeiten im Tablet-Modus beeindruckend.

>>>Nachlesen:   Erstes faltbares Smartphone startet

Präsentation im Februar?

Möglicherweise wird das fertige Galaxy F bereits auf dem Mobile World Congress in Barcelona (Ende Februar) gezeigt. Es könnte aber auch etwas später auf einem eigenen Event präsentiert werden. Denn kurz vor der Handy-Messe, am Mittwoch den 20. Februar, wird das neue Galaxy S10 vorgestellt - siehe Foto zum Upacked-Event. Das faltbare Smartphone könnte dem Flaggschiff auf der Messe in Barcslona, die am 24. Februar startet, somit dennoch die Show stehlen. Preise für das Galaxy F hat der Hersteller noch nicht verraten. Laut jüngsten Berichten soll es in den USA aber 1.850 Dollar kosten.

Samsung-Galaxy-s10-UNPACKD-.jpg © Samsung Galaxy S10 kommt am 20. Februar.

Prototyp mit Multitasking-Feature

Bei der Präsentation des Prototyps im November 2018 wurde von Samsung eine Funktion gezeigt, die sonst kein anderes Smartphone kann. So wird das neue Top-Gerät im aufgeklappten Zustand einen Multitasking-Modus bieten, der es dem Nutzer ermöglicht, bis zu drei Anwendungen gleichzeitig nebeneinander auf dem 7,3 Zoll großen Display (1.536 x 2.152 Pixel) laufen zu lassen. Das kann kein anderes Smartphone. Nutzer werden also beispielsweise gleichzeitig ein PDF-Dokument lesen, eine E-Mail verfassen und ein Video abspielen können. Das setzt natürlich auch eine enorme Rechenpower voraus. Die Performance wird also mindestens auf dem Niveau aktueller Flaggschiff-Modelle wie dem Galaxy Note 9 liegen.

Neue Software und zwei Displays

Damit der neue Formfaktor auch eine hohe Nutzbarkeit bietet, braucht es natürlich auch eine spezielle Software. In diesem Punkt arbeitet Google als treibende Kraft an der Entwicklung des Hightech-Geräts mit. Android werde den Bildschirm vollständig unterstützen, versicherte Glen Murphy vom Internet-Konzern auf der Entwicklerkonferenz. Das biegsame Display sei extrem robust („hunderttausendfach faltbar"), superdünn und hört auf die Bezeichnung "Infiniti Flex Display". Ausgefaltet bietet es eine Diagonale von 18,5 cm, damit erreicht es Tablet-Format. Auf der Vorderseite gibt es ein 4,58 Zoll (11,6 cm; 840 x 1.960 Pixel) großes AMOLED-Display, das als Hauptbildschirm dient. Im zusammengefalteten Zustand kann man das Gerät wie ein herkömmliches Smartphone verwenden. Samsung verspricht einen fließenden Übergang der Darstellung vom offenen in den zugeklappten Zustand.

>>>Nachlesen:  Samsung kündigt Super-Smartphone an

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