Erpresser-Software am Vormarsch

Cyber-Kriminalität

Erpresser-Software am Vormarsch

Dreiste Hacker setzen vermehrt auf sogenannte "Cryptolocker".

Digitale Erpressung hat im vergangenen Jahr massiv zugenommen. Die Zahl der "Ransomware" genannten Schadprogramme zur Erpressung von Internetnutzern habe sich 2014 im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt, schreibt das IT-Sicherheitsunternehmen Symantec in seinem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht.

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Deutlich mehr Betroffene
Die Zahl der Opfer des Virus "Cryptolocker" sei 2014 im Vergleich zu 2013 um das 45-Fache gestiegen. Hacker infizierten mit solchen Programmen die Computer, Tablets oder Smartphones von Internetnutzern und ändern beispielsweise das Passwort oder verschlüsseln auf der Festplatte gespeicherte Daten. Vom Opfer wird dann ein Lösegeld verlangt, damit es wieder Zugriff auf seinen Computer oder seine Daten erlangt.

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1 Million neue Schadprogramme am Tag
"Allgemein gesprochen hat die Cyberkriminalität erneut zugenommen", sagte Laurent Heslaut von Symantec. "2014 wurden weltweit 317 Millionen neue Schadprogramme entwickelt, das sind im Schnitt fast eine Million pro Tag."

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