Staatsoper jetzt virtuell erkundbar

Google "Performing Arts"

Staatsoper jetzt virtuell erkundbar

Wiener Haus am Ring ist auf neuer Webseite nun digital "begehbar".

Einen Rundgang durch die Wiener Staatsoper machen, ohne einen Fuß in das Haus am Ring zu setzen? Das ist ab sofort möglich. Google bietet mit dem Projekt "Performing Arts", wie berichet, Einblicke in renommierte Institutionen weltweit. Dabei können interaktive Geschichten abgerufen oder Bildgalerien studiert werden, gibt es Backstage-Eindrücke und 360-Grad-Videos - zum Teil "ultra-hoch auflösend".

Internationale Hotspots
Die Staatsoper ist eines von 60 Häusern aus dem Bereich darstellender Kunst in 20 Ländern, die auf einer Webseite virtuell besichtigt werden können. So kann man sich durch die Eingangshalle klicken oder online durch Orchestergraben und Logen schreiten. Ermöglicht wird das durch die bekannte Street-View-Technologie des US-Unternehmens. Als Highlight wird in einer Presseaussendung am Dienstag der Teesalon angeführt: Dessen Decke wird als ultra-hoch auflösendes Gigapixel-Foto abgebildet, womit man auch die feinsten Details des Gemäldes "Die Musik auf Adlerschwingen" von Karl Madjera erkennen könne.

Staatsopern-Direktor Dominique Meyer begrüßte die Initiative von Google, "wichtige Kunst- und Kulturinstitutionen der Welt vereint online zugänglich zu machen und diesen eine bedeutende digitale Plattform zu bieten". Besonders beeindruckt zeigte er sich von der Möglichkeit, "architektonische Details in hervorragender Auflösung betrachten zu können, die man selbst vor Ort so nicht sehen könnte". Neben der Staatsoper wird dies auch der Opera National de Paris, der Royal Shakespeare Company in Großbritannien oder der Carnegie Hall in den USA zuteil.

>>>Nachlesen: Wiener Belvedere virtuell begehbar

Über 170.000 Kunstwerke
Bis dato hat das Google Cultural Institute, das für das Projekt verantwortlich zeichnet, mehr als 800 Partner in über 60 Ländern gewinnen können. Insgesamt bietet die Plattform damit bereits mehr als 170.000 Kunstwerke und rund sechs Mio. Fotos, Videos, Manuskripte und andere Dokumente aus Kunst, Kultur und Geschichte. Das damit zusammenhängende "Art Project" hat seit Sommer etwa auch digitalisierte Ansichten des Oberen und Unteren Belvedere sowie des Winterpalais in der Himmelpfortgasse im Programm.

>>>Nachlesen: Klimts "Kuss" als Gigapixel-Foto online

Externer Link
Hier geht es direkt zum virtuellen Rundgang durch die Staatsoper

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