Hinrichtung Iran

20 Männer an einem Tag gehängt

Massenhinrichtung im Westiran

Die Häftlinge wurden wegen ihrer Mitgliedschaft in einer Extremistengruppe verurteilt.

Im Iran sind 20 Mitglieder einer sunnitischen Extremistengruppe hingerichtet worden. Die "Terroristen" hätten Frauen, Kinder und sunnitische Geistliche ermordet und die nationale Sicherheit bedroht, sagte Generalstaatsanwalt Mohammad Javad Montazeri am Donnerstag dem staatlichen Fernsehsender Irib. Die 20 Häftlinge wurden demnach bereits am Dienstag erhängt.

Für 24 Anschläge verantwortlich

Nach Angaben der iranischen Regierung ist die Gruppe "Tawhid wal-Jihad" (Monotheismus und Jihad) für 24 Anschläge und Überfälle mit insgesamt 21 Toten verantwortlich. Insgesamt seien 102 Mitglieder und Unterstützer der Extremistengruppe identifiziert worden. Einige von ihnen wurden den Angaben zufolge bei Gefechten mit den Sicherheitskräften getötet, während andere zu Haft- oder Todesstrafen verurteilt wurden.

Montazeri bezeichnete die hingerichteten Gefangenen, unter denen auch Ausländer seien, als "Takfiri" (Apostaten). Im mehrheitlich schiitischen Iran wird dieser Begriff für sunnitische Jihadisten benutzt.

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