Diese 10 Black-Friday-Verkaufstricks sollte jeder kennen

Wege zum Superschnäppchen

Top-Tipps für die besten Black-Friday-Deals

Wir zeigen Ihnen, wie sie rund um Black Friday und Cyber Monday zu Superschnäppchen kommen.

November und Dezember sind für den heimischen Handel traditionell die umsatzstärksten Monate, die in vielen Branchen über ein erfolgreiches Geschäftsjahr entscheiden. Da uns die Corona-Pandemie leider nach wie vor fest im Griff hat, es für Ungeimpfte bereits einen Lockdown gibt, einer für alle Österreicher am Montag gilt und es darüber hinaus noch große Lieferengpässe bei zahlreichen Produkten gibt, bangen viele heimische Händler auch 2021 um das wichtige Weihnachtsgeschäft. Zum Großteil verlagern sich die Schnäppchenangebote rund um den "Black Friday" und  den "Cyber Monday" erneut komplett ins Internet. Da ist es gut, dass viele heimische Händler  eigene Onlineshops betreiben  oder auf heimischen Marktplätzen zu finden sind.

Rabattaktionen laufen bereits

Aufgrund der genannten Gründe gehen viele Experten davon aus, dass es heuer keine so großen Rabatte wie noch vor der Coronakrise geben wird. Dennoch können die Kunden auch 2021 echte Schnäppchen machen. MediaMarkt und Amazon haben ihre  Black (Friday) Week-Angebote bereits gestartet . Vergünstigte Technikartikel gibt es u.a. auch schon bei 08/15, Conrad, electronic4you, Hartlauer oder tink (Smart Home Spezialist). Nächste Woche steigt beispielsweise auch Hofer in den Preiskampf ein – u.a. mit  aufbereiteten iPhones und iPads . Darüber hinaus gibt es auch in den weiteren Branchen (Möbel, Mode, Kosmetik, etc.) bereits die ersten "schwarzen" Angebote. Den Höhepunkt erreicht die Rabattschlacht dann am Black Friday, der heuer auf den 26. November fällt, und am Cyber Monday (29. November). Wir zeigen Ihnen nun, worauf Sie achtem müssen, um tatsächlich echte Schnäppchen zu machen.

Top-Tipps für die Schnäppchenjagd

Das Black-Friday/Cyber-Monday-Erfolgsrezept für Schnäppchenjäger lässt sich wie folgt zusammenfassen: Gut vorbereiten, flexibel sein, kühlen Kopf bewahren und Preise vergleichen. Was das im Detail bedeutet, zeigen die folgenden Punkte:

  • Eine gute Vorbereitung ist das Um und Auf. So sollte man sich bereits vorab genau überlegen, was man eigentlich kaufen möchte. Stöbert man gleichzeitig nach Sneakers, Kühlschränken und PS5-Spielen, kann man leicht den Überblick verlieren. Eine Prioritätenliste kann hier hilfreich sein. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, setzt sich einen Preiswecker oder Preisalarm. Der Kunde wird dann automatisch benachrichtigt, wenn am 26. oder 29. November sein vorher festgelegter Wunschpreis für ein bestimmtes Produkt erreicht wird.
     
  • Auf der Schnäppchenjagd, kann sich auch ein gewisses Maß an Flexibilität bezahlt machen. Wer bei Ausstattung oder Farbe flexibel ist, hat ein höheres Sparpotenzial. Zudem ist man im Vorteil, wenn man auch mit dem etwas älteren Vorgängermodell gut leben kann. Diese sind an den Schnäppchentagen meistens deutlich günstiger zu haben, als die brandaktuellen Produkte.
     
  • Zu den wichtigsten Aspekten einer erfolgreichen Schnäppchenjagd zählt der Preisvergleich. Viele Händler neigen dazu, extreme Rabatte auszusprechen. Diese beziehen sich allerdings oft auf die unverbindliche Preisempfehlung und nicht auf den aktuellen Marktpreis. Verbraucher sollten sich von diesen angeblichen Rabatten nicht blenden lassen und vor dem Kauf Preise vergleichen. Orientierung bieten Verlgleichsportale (geizhals, idealo), Plattformen wie preisjaeger.at und Themenportale wie black-friday.at. Zudem ist es wichtig, Lieferkosten und Lieferzeit zu checken.
     
  • Ein weiterer guter Tipp ist, sich nicht unter Druck setzen zu lassen. In der "schwarzen Woche" und speziell am Black Friday sowie Cyber Monday greifen viele Händler tief in die „Marketingtrickkiste“. Konsumenten versprechen sie viel: Niedrige Preise, hohe Rabatte, einzigartige Angebote – und das alles natürlich „nur für begrenzte Zeit“ oder „solange der Vorrat“ reicht. Um dem psychologischen Druck zu trotzen, sollten Verbraucher vor allem eins tun: Kühlen Kopf bewahren. Wenn man sich nicht ganz sicher ist, lohnt sich auf jeden Fall mit dem Kauf zu warten. Denn in den meisten Fällen kommen die Angebote zu einem späteren Zeitpunkt zurück.
     
  • Zu den obersten Geboten im Rahmen der Schnäppchenjagd zählt auch die Sicherheit. Besonders skeptisch sollten Kunden bei ihnen unbekannten Händlern sein. Selbst diverse Polizeibehörden (national und international) haben schon mehrmals vor Online-Betrug am und rund um den Black Friday gewarnt. Sichere Online-Shops haben ein Prüfsiegel, ein Impressum und bieten mehrere Zahlungsmöglichkeiten sowie direkten Kundenkontakt (Hotline oder Mail) an. Darüber hinaus gibt es in Österreich einen  kostenlosen Fake-Shop Detector , der Betrüger binnen Sekunden entlarvt.
     

272 Euro pro Kopf  

Dass die Schnäppchentage bei den Österreichern auch heuer auf großes Interesse stoßen, zeigt eine aktuelle Studie. Eine Umfrage von Finanz.at zum Konsumverhalten am diesjährigen Black Friday  hat ergeben, dass über 60 Prozent der Österreicher an diesem Tag auf Schnäppchenjagd gehen werden. Das ist ein Plus von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit 272 Euro pro Kopf wollen Konsumenten heuer zudem mehr Geld ausgeben als noch im Jahr zuvor.

64% sind auf Black Friday-Deal aus

Die Offerista Group Austria hat den heurigen Black Friday ebenfalls zum Anlass genommen, um die Einstellung der Österreicher zu diesem Tag zu erheben. Hier gab mehr als jeder zweite Befragte (53 Prozent) in Österreich an, dass ihm der Black Friday wichtig sei. Die Wichtigkeit ist bei den Jungen deutlich höher. In der Gruppe der 18- bis 34-Jährigen empfinden laut der Studie 67 Prozent diesen Tag als wichtig, während es in der Zielgruppe 45+ nur ein Viertel so sieht. Und 64 Prozent der Österreicher planen dieses Jahr bei einem Black Friday-Deal zuzuschlagen. Mehr als im Vorjahr, denn im Oktober vergangenen Jahres hofften nur 59 Prozent auf einen solchen Deal.



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