Ausgebrannt
Leiden Sie an Burnout?
Ein hektisches Leben, hohe Anforderungen im Beruf oder in der Familie und keine Möglichkeit, sich ausreichend zu entspannen – all das kann zu Burn-out führen.
Burn-out-Syndrom
Immer mehr Menschen fühlen sich kraftlos, überlastet, nervös und gestresst. Aus diesen Erschöpfungszuständen kann sich sehr leicht ein Burn-out entwickeln. Bei dem Burn-out-Syndrom handelt es sich keineswegs um einen Modetick und auch nicht, wie früher angenommen, um eine Managerkrankheit. Burn-out kann jeden treffen und entwickelt sich mittlerweile zur Volkskrankheit. Rund eine Million Österreicher gelten als Burn-out-gefährdet. Bestimmte Berufsgruppen haben sogar ein erhöhtes Burn-out-Risiko, im Gesundheitsbereich ist fast jeder Dritte bedroht.
Burn-out aus Sicht der TCM
Ursachen
Aus Sicht der TCM gibt es zwei Hauptursachen für Burn-out. Äußerliche Faktoren: Umwelteinflüsse in den verschiedenen Jahreszeiten, die in den Körper eindringen. Sind im Körper nicht genügend Abwehrkräfte vorhanden, entstehen Krankheiten. Innere Faktoren: „Innerlicher“ Zustand des Menschen. Stimmt das Verhältnis von Arbeit und Freizeit? Bei einem Ungleichgewicht kommt es zu Stau beziehungsweise Blockaden im Körper: Qi- und Blut-Stau. Die Yin/Yang-Harmonie ist gestört.
Behandlung
TCM-Meridiangymnastik: Täglich Schläfen (Tai-Yang-Punkt), höchsten Punkt am Kopf (Bai-Hui-Punkt), hinter den Ohren (Feng-Chi-Punkt) massieren.
Augen 2 Minuten schließen, Augen im Uhrzeigersinn und dann gegen die Uhrzeigerrichtung bewegen. Kopf 4 x im Uhrzeigersinn und gegen den Uhrzeigersinn kreisen. Tief durch die Nase einatmen, so langsam wie möglich durch den Mund ausatmen. Arme und Beine abklopfen. Kräuterbad: 20 Min. Fußbad. 10 g Angelikawurzel, 10 g Pfefferminz, 20 g Corni Fructus 20 Min. kochen. Bei kalten Füßen noch 3 dünne Scheiben Ingwer hinzufügen.
Ernährung
Alkohol, Kaffee, große Mahlzeiten, spätes Abendessen, Fast Food vermeiden. Möglichst ganztags warm essen. Gegen Kopfschmerzen: 10 g Pfefferminz,10 g Chrysantheme 20 Min. kochen. Gegen Schlafstörungen: 30 g Weizen, 20 g Lotussamen 45 Min. zu Brei kochen. Gegen Depressionen: 10 g Rosenblumen 3 Min. im Wasser kochen. Gegen Erschöpfung und schwaches Immunsystem: Suppe aus Huhn oder Rind, Maroni, Kürbis, Yamswurzel, Walnüsse.
So hilft Homöopathie
Allgemeines
Schneller, intensiver, stärker, rentabler lautet die Devise in der Wirtschaftswelt. Dieser Stress bringt oft psychische und körperliche Beschwerden, die von Angst oder Aggressionsreaktionen bis zur Erschöpfung und schließlich zu Burn-out führen können. Meist stellen sich Schlafstörungen, Magenbeschwerden, Schwindel bis hin zu Panikattacken ein. Ohne gezielte Therapie kann dies zum Ausgebranntsein führen. Daher sollten die Zustände so früh wie möglich ernst genommen und behandelt werden.
Voraussetzung für die homöopathische Behandlung ist ein ausführliches Anamnesegespräch und eine intensive Arzt- Patienten-Beziehung, da diese Behandlung meist viele Wochen in Anspruch nimmt.
Acidum arsenicosum:
ist für körperlich und geistig erschöpfte Menschen, die sehr unruhig sind und viel Wärme benötigen. Nachts werden sie von Angstzuständen und Schlafstörungen geplagt. Diese Personen nehmen die Arbeit und den Alltag extrem genau und investieren viel Zeit in ihre Aufgaben. Daher verstehen sie die Welt nicht mehr, wenn ihre Leistung nicht mehr benötigt oder anerkannt wird.
Phosphoricum acidum:
bei totaler emotionaler Schwäche und Gleichgültigkeit nach einer Enttäuschung. Betroffene wissen nicht mehr wie es weitergehen soll, „keiner kann mir helfen“, sie sind verzweifelt und benötigen viel Zuspruch und Unterstützung, am besten durch die Familie. Schließlich lässt die Konzentration nach, sie ziehen sich immer mehr zurück. Durchfälle und Schlafstörungen verstärken dieses Krankheitsbild.
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