Serafin: Eine Ära geht zu Ende

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Serafin: Eine Ära geht zu Ende

Nach zwanzig Jahren geht heute in Mörbisch die „Ära Serafin“ zu Ende.

Es ist keine Übertreibung, wenn man sagt: Heute endet eine Ära. Die Seefestspiele Mörbisch gehen zum letzten Mal unter der Leitung Harald Serafins über die Bühne; letztmalig auch steht Serafin selbst auf der burgenländischen Seebühne, die er zwanzig Jahre lang zur Lieblings-Destination der Open-air- und Operettenfreunde gepusht hat.

Laudatio
Für die letzte Vorstellung von Johann Strauß’ Fledermaus sei man „guter Dinge“, sagt Serafin. „Es kommt die ganze Familienschar; es kommen Freunde, Freunde, Freunde; und es kommen Politiker zu dieser „Dernière“ – und angeblich, aber das darf ich gar nicht wissen, hält auch mein Landeshauptmann (Anm.: Hans Niessl) eine Laudatio und überreicht mir ein Geschenk“, mutmaßt Serafin.

Wehmut?
Gespannt darf man heute auch auf Serafins – längst legendäre – Begrüßungsrede sein. Seine letzte ... Wird sie eher wehmütig ausfallen? Oder eher ironisch? Und wird der Noch-Intendant der Intendantin in spe, Dagmar Schellenberger, Ratschläge auf den Weg mitgeben (eher unwahrscheinlich)?

Kein Holladrio
„Dann wird gespielt, und nach dem Feuerwerk gibt’s auf der Bühne eine Abschiedsfeier mit Buffet für ausgewählte Freunde – kein Holladrio; alles ganz normal.“

Ab morgen arbeitet Serafin an seinem „dritten Leben“, wie er sagt. „Das erste war Sänger, das zweite Schauspieler und Intendant, das dritte wird von allem ein bisserl sein, aber ruhiger. Darauf besteht meine Frau.“

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