Serafin: „Was für ein Versäumnis!“

"Sunset Boulevard"

Serafin: „Was für ein Versäumnis!“

Morgen hat das Andrew-Lloyd-Webber-Musical „Sunset Boulevard“ in Klagenfurt Premiere. 

Die „Dagi“ habe ihm von Sunset Boulevard am Stadttheater Klagenfurt erzählt. Und er wollte sofort dabei sein. Dann ergab es sich während der Proben, dass der Darsteller des Max von Mayerling wegen eines Bandscheibenvorfalls ausschied. „Der Direktor rief mich an und sagte: ,Es wäre wunderbar, wenn Sie einspringen könnten!‘ – Ich sagte: ,Wunderbar, ich komme!‘“

Wunderbar
Morgen ist Sunset Boulevard-Premiere in Klagenfurt. Zwar ohne Dagmar Koller, die – wie berichtet – ebenfalls krankheitshalber ausscheiden musste, aber mit „Mr. Wunderbar“ Harald Serafin als „Diener und Schames“ (­Serafin) der alternden Stummfilm-Diva Norma Desmond, die nun nicht mehr von „der Dagi“, sondern von Susan Rigvava-Dumas verkörpert wird.

Legendär
„Dieses Musical ist legendär. Ich habe den Film mit Gloria Swanson geliebt und die deutsche Theater-Produktion von Peter Weck gesehen. Dass sich die Kärntner die Rechte an Sunset Boulevard erkämpft haben, spricht für Kärnten – und gegen Wien. Was für ein Versäumnis! Aber Hauptsache, in Wien läuft dieses ‚Blond, blond, blond …‘ oder wie das heißt“, kommentiert Serafin.

Stimme
Zehn von geplanten zwanzig Vorstellungen wird der Ex-Intendant von Mörbisch in Klagenfurt als Publikumsmagnet auf der Bühne stehen. Dann wird er sich auf seine Mitwirkung bei der Linzer Klangwolke vorbereiten.

Wie berichtet, wird Serafin am 7. September als Stimme von Anton Bruckner über der Stadt ertönen. „Man hat ein Zugpferd und eine unverwechselbare Stimme gesucht – und man hat sie gefunden.“

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