Nach einer erschütternden Brandstiftung in seinem Berliner Wohnhaus sieht sich der sonst so lebensfrohe Entertainer Julian F. M. Stoeckel nun gezwungen, sein zerstörtes Heim zu verlassen und mittels eines dringenden Hilfeappells nach einer neuen Bleibe zu suchen.
Normalerweise kennt man Julian F. M. Stoeckel als Personifikation der Lebensfreude. Doch in seinem jüngsten Instagram-Beitrag zeigt sich der 39-jährige Entertainer von einer ungewohnt erschütterten Seite. Was wie ein makaberer Aprilscherz anmuten mochte, entpuppte sich als bittere Realität: Stoeckel wurde, nach eigenen Angaben, Opfer eines gezielten Brandanschlags.
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„Ein bösartiger Anschlag“: Die Hintergründe
Der Vorfall ereignete sich bereits am 23. März, doch der Schock saß tief genug, um den Entertainer erst Tage später an die Öffentlichkeit treten zu lassen. „Ich habe über eine Woche überlegt, ob ich das Video überhaupt machen soll. […] Meine Nachbarn und ich sind am vergangenen Montag Opfer eines bösartigen Brandanschlags geworden. Ein weiterer Nachbar soll mutwillig seine Wohnung in Brand gesetzt haben“, so Stoeckel sichtlich mitgenommen. Die Tragweite des Ereignisses lässt erahnen, welches Drama sich in dem Berliner Wohnhaus abgespielt haben muss: Der mutmaßliche Täter wollte laut Stoeckel „unser ganzes Haus abbrennen und hat uns dadurch in Lebensgefahr gebracht.“
Geistesgegenwart verhinderte eine Katastrophe
Dass keine Menschenleben zu beklagen sind, ist der raschen Reaktion des Entertainers und einer Nachbarin zu verdanken. Unmittelbar nach dem Auslösen der Rauchmelder verständigten sie die Einsatzkräfte. Die Berliner Feuerwehr konnte den Brand zwar innerhalb von 15 Minuten unter Kontrolle bringen, die Folgeschäden sind jedoch verheerend. „Wir haben durch unser schnelles Handeln wahrscheinlich Schlimmeres verhindern können“, resümiert Stoeckel. „Jetzt haben wir alle in unseren Wohnungen einen unglaublichen Löschwasserschaden, weswegen wir erst mal nicht in unsere Wohnungen zurückkommen können.“
Ein Appell an das Berliner Publikum
Derzeit ist der 39-Jährige gezwungen, in einem Hotel zu residieren – ein Zustand, der angesichts der Zerstörung seines Heims keine Dauerlösung darstellt. In seiner Not überwindet der Entertainer seine Zurückhaltung und wendet sich mit einer Bitte um Unterstützung an seine Anhängerschaft: Gesucht werde eine adäquate 3- bis 4-Zimmer-Wohnung im Westen Berlins. Stoeckel betont, dass es ihm nicht nur um sich selbst, sondern auch um die Unterstützung seiner ebenfalls betroffenen Nachbarn geht.
Das Statement: „Ich bin eigentlich niemand, der um Hilfe bittet und anderen zur Last fallen will. Aber ich glaube, das ist der richtige Moment, um meine Fans, mein Publikum, die Berliner und Berlinerinnen, um Hilfe zu bitten. Ich suche eine schöne Wohnung, 3–4 Zimmer, in West-Berlin. Ich habe jetzt meine ganze Kraft gesammelt und hoffe, dass ihr mir vielleicht helfen könnt.“
Micaela Schäfer, Julian F.M. Stoeckel und Kader Loth
Obwohl die polizeilichen Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat vermutlich noch andauern, steht für den Wahl-Berliner fest: Der Weg zurück in die Normalität wird nach diesem traumatischen Ereignis ein beschwerlicher sein.