Gina Schumacher, die Tochter von Motorsport-Legende Michael, spricht in einer neuen ZDF-Doku offen wie noch nie über die Zeit nach dem folgenschweren Unfall ihres Vaters.
Im Dezember 2013 erlitt Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher bei einem schweren Skiunfall in Meribel (Frankreich) ein Schädel-Hirn-Trauma. Er war lange Zeit im künstlichen Koma und ist seitdem nicht mehr öffentlich aufgetreten. Immer wieder tauchen Gerüchte auf, wie es um die Gesundheit der Rennfahrer-Ikone bestellt ist, doch die Familie rund um Frau Corinna, Tochter Gina und Sohn Mick lässt keine Informationen an die Öffentlichkeit dringen.
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Nur wenige ausgewählte Personen durften seitdem zu dem mittlerweile 57-jährigen Deutschen, auf dessen Anwesen am Genfer See in der Schweiz oder auf der spanischen Insel Mallorca, besuchen. Darunter soll unter anderem sein langjähriger Teamchef Jean Todt sein. Zum Zeitpunkt des Unfalls waren Schumachers Kinder 12 (Gina) und 10 (Mick). Während der Schumi-Sohn mittlerweile im IndyCar versucht, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten, kam Tochter Gina viel mehr nach der Mutter.
Genauso wie Corinna hat sie die Leidenschaft zum Reitsport gepackt und ist mittlerweile mehrfache Weltmeisterin in der Westernreit-Disziplin Reining. Die heute 29-Jährige lebt mittlerweile mit Ehemann Iain Bethke auf der Familien-Ranch in den USA. Frau Corinna zählt auch international zu den besten Pferdezüchterinnen, genau deshalb widmete das ZDF den Schumi-Frauen eine Doku namens „Pferdestärke“, die ab dem 17. April online verfügbar sein wird.
Schwere Zeit nach Unfall
Darin spricht Gina auch über die schwere Zeit nach dem Unfall, die zugleich zu ihrem sportlichen Erfolg beigetragen hatte. „Nach Papas Unfall habe ich mich da wirklich reingehangen, weil ich musste irgendwas machen. Die Pferde waren schon immer wichtig. Aber seitdem sind sie wirklich ... also ich könnte ohne Pferde nicht. Die haben mir geholfen, das alles durchzustehen“, berichtet die deutsche BILD, welche die Doku bereits vorab gesehen hat.
Darin erzählt auch Corinna, dass Michael zwei Jahre vor dem dramatischen Unglück die große Laufbahn seiner Tochter vorhergesehen hatte. Demnach hatte er seiner Frau erklärt, dass Gina „viel besser sein wird“ als Corinna. Als Grund führte er den Egoismus seiner Tochter an. „Wenn du Sportler bist, musst du in gewisser Weise egoistisch sein. Und das ist super. Sonst wirst du nichts“, soll der siebenfache F1-Weltmeister damals schon prophezeit haben.
Doch Gina ist trotz der großen Fußstapfen und dem Rampenlicht, in dem sie seit Geburt an steht, stets bescheiden geblieben. Sie ist vor allem ihren Eltern dankbar, dass sie ihr die Karriere ermöglicht hatten. „Deshalb war mir immer wichtig, dass ich in der Hinsicht hart arbeite. Dafür, dass ich das dann so gut wie ich kann mache“, führt die 29-Jährige weiter aus.