Nach seinem fulminanten Sieg beim Eurovision Song Contest schockierte Österreichs Musik-Export JJ seine Anhängerschaft mit einem tränenreichen Rücktrittsvideo – nur um kurz darauf eine schlagzeilenträchtige Pointe zu servieren.
Wien hielt für einen Moment den Atem an. Johannes Pietsch, der unter seinem Künstlernamen JJ im vergangenen Jahr den Eurovision Song Contest mit einer Rekordpunktzahl nach Österreich holte und damit in die Fußstapfen von Conchita Wurst und Udo Jürgens trat, sorgte am Vormittag für mediales Enthalten. In einem hochemotionalen Instagram-Video präsentierte sich der „Wasted Love“-Interpret völlig aufgelöst und sichtlich mit den Tränen ringend.
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"Entschieden aufzuhören"
Mit brüchiger Stimme und sichtlich nach Fassung ringend, wandte sich der ESC-Sieger an seine Follower: „Ich wollte mich hier bei euch melden, um über etwas zu sprechen, was mir in der letzten Zeit durch den Kopf ging.“ Nach qualvollen Pausen folgte das vermeintliche politische und künstlerische Erdbeben: „Ich habe mich dazu entschlossen, ganz mit der Musik aufzuhören.
Für die Fans brach in diesem Moment eine Welt zusammen. Doch die vermeintliche Hiobsbotschaft nahm eine bizarre Wendung: Er wolle sich fortan darauf fokussieren, „eine Ballerina zu sein“.
Ein meisterhafter Coup am 1. April
Was zunächst wie ein Nervenzusammenbruch anmutete, entpuppte sich bei einem raschen Blick auf das heutige Datum – den 1. April 2026 – als ein ebenso gewagter wie genialer Marketing-Schachzug. Tatsächlich fungiert das tränenreiche Schauspiel als orchestrale Ouvertüre für sein neuestes Werk: Die kommende Single trägt passenderweise den Titel „Ballerina“.
Der junge Künstler, der Österreich beim Song Contest mit seiner stimmlichen Präsenz und einer unvergleichlichen Bühnenshow verzauberte, beweist damit, dass sein Repertoire weit über das vokale Fach hinausreicht. Seine darstellerische Leistung in diesem Video hätte ihm wohl auch beim ESC die vollen „Twelve Points“ in der Kategorie Dramatik eingebracht. "Gebt ihm den Oscar", schrieb ein begeisterter Fan.