Küblböck: So waren seine letzten Minuten

DSDS-Star war offenbar verletzt

Küblböck: So waren seine letzten Minuten

Küblböck soll verletzt gewesen sein, als er von Bord ging. Keine Hoffnung mehr auf Überleben.     

Die Umstände des Verschwindens von Ex-DSDS-Kandidat Daniel Kübl­böck (33), der am Sonntag von Bord des Kreuzfahrtschiffes Aida Luna ging und seitdem im Wasser vor Kanadas Küste vermisst wird, bleiben rätselhaft.

War verletzt. Zeugen, darunter Crew-Mitglieder, berichten nun von den Momenten, bevor Küblböck von Deck 5 des Luxusliners über die Reling ging. Gegenüber Reportern des deutschen Senders RTL berichteten Augenzeugen, dass Küblböck schon vorher verletzt gewesen sein soll, als er zur Reling ging. Dann soll alles „sehr, sehr schnell abgelaufen sein, sehr dramatisch“, so RTL-Redakteur Ralf Benkö.

»Schwerste Entscheidung« – Retter geben Suche auf

Am Abend vor dem Sprung des beliebten früheren Kandidaten in der Castingshow Deutschland sucht den Superstar soll er sehr aggressiv gewesen sein und sogar randaliert haben.

Keine Chance. Die Suche im Meer vor Kanadas Küste wurde nach 80 Stunden eingestellt. „Es ist die schwerste Entscheidung, die man sich vorstellen kann“, sagte Major Mark Norris, Einsatzleiter der Küstenwache, zu ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel. Mit vier Schiffen und zwei Flugzeugen suchten die Einsatzkräfte insgesamt 4.208 Quadratkilometer der Meeresoberfläche ab – ohne Erfolg. Im aufgepeitschten, nur 9 Grad kaltem Wasser gebe es keine Überlebenschance mehr.

Bohlen nach Pulli-Panne: "Hab es nicht so gemeint"

Einst war DSDS-Chef Dieter Bohlen Daniel Küblböcks Mentor. Richtete sich nach dessen Verschwinden per Instagram-Video an die Fans. Doch nicht, was er sagte, blieb haften, sondern, was er trug: einen Pullover mit dem Aufdruck „be one with the ocean“ („Sei eins mit dem Meer“). Als pietätlos empfanden Zuschauer das und kritisierten Bohlen scharf. Der entschuldigte sich nun, sagte: „Sorry, ich hab es nicht so gemeint. Daniel war echt ein Freund.“