Geheimnis

Simone Lugner & Prinz Marcus: SIE ist der Grund für das geplatzte Hofburg-Date

In der glitzernden Welt der Wiener Society, wo Champagnerlaune und Blitzlichtgewitter meist Hand in Hand gehen, herrscht plötzlich eine ungewohnte, fast schon bürgerliche Stille. 

Die Gerüchteküche, die in Wien bekanntlich stets etwas heißer kocht als jede Gulaschkanone am Würstelstand, darf vorerst einen Gang zurückschalten. Was als glanzvoller Auftritt am Wiener Parkett geplant war, endete in häuslicher Idylle – und liefert den Stoff für ein Society-Märchen der etwas anderen Art.

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Eigentlich war das Drehbuch für den 7. Februar bereits fertig geschrieben: Ein glamouröser Einzug in die Wiener Hofburg zum prestigeträchtigen IAEA Ball, flankiert von Blitzlichtgewitter und dem obligatorischen Tuscheln der Umstehenden. Simone Lugner hatte nichts dem Zufall überlassen – vom Friseurtermin bis zum reservierten Abendkleid war alles auf „Großes Kino“ programmiert. Doch statt des erwarteten Walzertaktes mit ihrem Adoptivprinzen Marcus von Anhalt herrschte plötzlich Funkstille. „Ist wohl der falsche Zeitpunkt“, ließ die Lugner-Witwe vorerst knapp wissen und überließ das Feld den Spekulationen.

Marcus von Anhalt und Simone Lugner

Marcus von Anhalt und Simone Lugner

© privat

Die subversive Macht der Sachertorte

In einem weiteren Gespräch mit oe24 brachte Simone Lugner nun Licht ins dunkelblaue Dickicht der Vermutungen und lieferte eine Begründung, die so bürgerlich-brav ist, dass sie in der Welt der Adels-Titel fast schon wieder subversiv wirkt: „Seine Tochter feiert Geburtstag, klar, dass Marcus da zuhause bleibt“, stellte die Witwe trocken fest. Shanaya wurde am 7. Februar süße 16 Jahre alt. 


 

Man sieht es förmlich vor sich: Statt Frackzwang und strengem Protokoll in den kaiserlichen Gemächern regieren im Hause Anhalt nun wohl eher bunte Luftballons, Schokotorte und das obligatorische „Happy Birthday“. Selbst für einen Prinzen, der sonst keine Gelegenheit auslässt, die Korken knallen zu lassen, scheint das Fleisch und Blut in diesem Moment schwerer zu wiegen als das Blitzlichtgewitter am roten Teppich. Ein „Super-Dad“-Moment statt Society-Großaufgebot – eine Prioritätensetzung, die man in der Welt der professionellen Selbstdarsteller beinahe als exotisch bezeichnen könnte.

Marcus von Anhalt busselte Simone Lugner bereits ab.

Marcus von Anhalt busselte Simone Lugner bereits ab.

© Roman Fuhrich

Resilienz auf glattem Pflaster

Dass die Verbindung zwischen der „Neo-Prinzessin“ und der schillernden Adoptiv-Hoheit nicht überall für Begeisterungsstürme sorgt, ist kein Geheimnis. Das Wiener Pflaster kann eben ebenso hart wie glatt sein, und die sozialen Netzwerke sparen nicht mit hämischen Kommentaren. Doch Simone zeigt sich gewohnt resilient. Sie vertraue auf die Fügung des Schicksals: „Es kommt, wie es kommen soll und wenn der Zeitpunkt der richtige ist. Und wenn nicht, dann eben nicht.“

Ob diese häusliche Unterbrechung nur eine schöpferische Pause im Liebes-Drehbuch ist oder ob der Prinz am Ende doch eher ein Frosch im prunkvollen Gewand war, wird die Zeit weisen. In Wien weiß man schließlich: Das nächste Event kommt so sicher wie das Amen im Stephansdom – und bis dahin kann man sich ja noch ein wenig darin üben, die Krone auch im Pyjama geradezurücken. Wird es etwa doch einen Überraschungsauftritt am Wiener Opernball geben?

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