US-Rocklegende Bruce Springsteen ist überraschend in Minneapolis mit seinem Protestlied zu den tödlichen Schüssen auf zwei US-Bürger aufgetreten.
Er sang am Freitagabend (Ortszeit) "Streets of Minneapolis" - eine Protesthymne gegen die umstrittenen Abschiebe-Razzien von teils vermummten Bundesbeamten. Als am Samstag auf dem Tom-Morello-Konzert Überraschungsgast Springsteen auf die Bühne trat, gab es große Begeisterung im Publikum in der US-Stadt im Norden der USA.
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Springsteen (76, "Born in the U.S.A.") bezeichnet die ICE-Beamten im Song als "Privatarmee von König Trump". Laut dem Magazin "Rolling Stone" handelte es sich um eine Benefiz-Veranstaltung für die Familien von Renée Good und Alex Pretti, die bei zwei Einsätzen von Bundesbeamten im Jänner erschossen worden waren. Die Einsätze und Razzien sind Teil der rigorosen Abschiebe-Politik der US-Regierung von Donald Trump.
Seit Wochen Proteste
Der Tod der beiden US-Bürger löste eine große Empörungswelle im ganzen Land aus. Der TV-Sender CNN berichtete, dass sich das Konzertpublikum nach der Performance dem Protest auf der Straße der Stadt angeschlossen habe.
Seit Wochen wird in Minneapolis gegen die Razzien gegen Migranten protestiert. Die US-Regierung hatte besonders viele Einsatzkräfte in die Stadt geschickt - gegen den Willen der demokratisch regierten Kommune und gegen den Willen des US-Bundesstaats Minnesota.