Mischa Barton rechnet mit Hollywood ab

Beichte

Mischa Barton rechnet mit Hollywood ab

Als Serien-Star wurde sie vor 10 Jahren zum It-Girl und brach zusammen.

Es ist kaum noch in unseren Köpfen, aber Mischa Barton war einmal echt cool und die neue Hoffnung in Hollywood. Als Marissa Cooper verzauberte sie in der Teenie-Serie OC California die Welt und wurde als „It-Girl“ gefeiert. Designer rissen sich um sie genauso wie die heißesten Junggesellen. Doch dann der Absturz: Drogen, Alkohol und Ärger mit der Polizei – am Ende landete Barton nach einem Selbstmordversuch in der Psychiatrie „Cedars-Sinai Medical Center“ und damit auch am Abstellgleis. Das war vor vier Jahren. „Ich hatte einen totalen Zusammenbruch“, spricht die heute 27-Jährige in People ganz offen. „Ich stand damals unter einem enormen Druck.“

Umstritten
Die meisten kennen Barton aber heute als Jo-Jo-Star. „Entweder hieß es, ich bin zu dünn und krank oder sie schimpften mich, weil ich zugenommen hatte. Ich hatte nie die passende Konfektionsgröße“, rechnet Barton mit ihren Kritikern ab. Ständig in der Öffentlichkeit zu stehen und beurteilt zu werden, daran musste sich die sensible Schauspielerin gewöhnen. Vor zehn Jahren halfen ihr Alkohol und Tabletten, um alles zu ertragen. „Wir sagten: Arbeite hart, feiere hart“, steht sie zu ihren Exzessen.

Unabhängig
Heute versucht sie positiv in die Zukunft zu blicken. Und ist zur Geschäftsfrau avanciert, betreibt eine Boutique in London, hat eine eigene Make-Up-Kollektion auf dem Markt, dazu eine Handtaschen-Linie. Abhängig von Hollywood will sie nie wieder sein. Und die Sucht hat Barton auch in den Griff bekommen. „Ich habe viel gelernt“, erklärt sie. „Heute bin ich stärker.“

Sie wagt auch wieder den Schritt vor die Kamera. Im Grusel-Schocker I will follow you into the dark legt Barton ihr süßes Image endgültig ab. Obwohl die Kritiken in Amerika gemischt darauf reagieren, könnte sie damit wieder den Fuß bei den Film-Studios in die Türe bekommen. Falls sie das überhaupt noch will.

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Diashow: Mischa Barton: Glücklich sieht anders aus

Mischa Barton: Glücklich sieht anders aus

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