Robbie: "Meine nackte Wahrheit"

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Robbie: "Meine nackte Wahrheit"

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Robbie rockt sich wieder in aller Herzen. Mit neuer CD, Live-Plänen und dem großen ÖSTERREICH-Interview. 

Highlight. Von null auf eins! Robbie Williams ist wieder da – und wie. Die neue CD XXV, für die er all unsere Lieblingssongs wie Feel, She’s The One oder Angels mit Orchester neu aufgenommen hat und dazu auch gleich einen heißen Strip liefert, stürmt sofort wieder an die Spitze der iTunes-Charts. Bremst sogar RAF Camora aus! Das ist Robbies bereits 13. Nummer-eins-Hit in Österreich! Gefeiert wird mit dem großen ÖSTERREICH-Interview.

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Robbie:

ÖSTERREICH: Wie wichtig sind Ihnen die Charts? Wie wichtig ist Platz eins?

Robbie Williams: Natürlich ist mir das noch wichtig. Ich habe dieses verrückte Glück, dass ich auf eine so erfolgreiche Karriere zurückblicken kann. Ich kann auf 13 Nummer-eins-Alben stolz sein, und für ­jemanden, der so wettbewerbshungrig ist wie ich, wünsche ich mir auch, dass es so weiter läuft. Um Ihre Frage noch einmal zu beantworten: Ja, es ist sehr, sehr wichtig für mich!

ÖSTERREICH: Wie ist es, mit 48 Jahren noch Popstar zu sein?

Williams: Popstar zu sein, der immer noch so ein großes Publikum anzieht, fühlt sich sehr gut an. Es hilft mir, mein fragiles Ego zu beschützen. Denn für Menschen wie mich, die sensibel sind, gibt es keine „Mitte“. Wir sind entweder alles oder absolut gar nichts!

ÖSTERREICH: Am CD-Cover zeigen Sie sich nackt. Sex sells?

Williams: Irgendwie habe ich eine nudistische Ader: Wenn mein Penis nur ein klein wenig größer wäre, dann würde ich nur noch nackt herumrennen. Scherz beiseite: Jemand hatte für das Foto die Idee als Hommage an Rodins Denker, und ich fand das genauso so verrückt wie frech.

ÖSTERREICH: Sie haben seit fünf Jahren nicht in Österreich gespielt. Wann kommen Sie wieder?

Williams: Nächstes Jahr! Ich bin mir noch nicht sicher, wo ich spielen werde, aber Österreich ist immer ein Ort, wo ich mich sehr freue, aufzutreten. Ich bin sehr gerne in Klagenfurt und am Wörthersee. Es fühlt sich immer wie ein Zuhause weit weg von zu Hause an.

ÖSTERREICH: Können Sie sich vorstellen, hierherzuziehen?

Williams: Könnte sein, weil wenn ich genauer überlege, verbringe ich genug Zeit in Österreich, dass ich es Zuhause nennen könnte.

ÖSTERREICH: Sie sind jetzt zwölf Jahre verheiratet. Was wünschen Sie sich noch für die Ehe?

Williams: Ich wollte nie ans Heiraten oder Kinderkriegen denken. Und dann kam Ayda in mein Leben, und alles änderte sich. Ich hätte nie gedacht, dass ich monogam sein kann und es eine Frau gibt, die ich wirklich liebe, bewundere und respektiere.

ÖSTERREICH: Sie haben vier Kinder. Ist die Familien­planung abgeschlossen?

Williams: Ayda will noch mehr Kinder, aber ich will einfach nur mehr Tage, an denen ich neben ihr aufwache. Tage, an denen sie mich zum Lachen bringt und ich sie zum Lachen bringe.

ÖSTERREICH: Bald werden Sie 50. Haben Sie Angst davor?

Williams: Nein, nicht wirklich. Ich habe ein Publikum, das mich sehr jung und fit hält. Aber ohne Fans würde ich mir definitiv ein klein wenig Sorgen wegen des Älterwerdens machen.

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