Festival

Peking Oper erobert Burgtheater

Peking Oper Festival im Wiener Burgtheater
© Wiener Burgtheater

Vom 29. Juni bis inklusive 2. Juli hält asiatisches Flair Einzug ins Burgtheater.
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Ab dem 29. Juni wird es asiatisch im Wiener Burgtheater Da starte nämlich das Peking Oper Festival in der Burg. Das National Centre for the Performing Arts Beijing ist zu Besuch in Wien und hat ihre aktuell gefeierte Produktion "Red Cliff" mit im Gepäck. Besagte Stück wird am 29. und am 30. Juni, sowie am 1. Juli aufgeführt. Am 2. Juli steht das Burgtheater dann im Zeichen der Peking Oper im Allgemeinen.

Peking Oper in Wien
Das Genre "Peking Oper" ist viel mehr als nur ein bloß vorgesungenes Bühnenwerk. In ihrer speziellen Form vereint sie Elemente traditioneller chinesischer Bühnenkunst, wie den spezifischen Gesang, Erzählung, darstellendes Spiel und Kampfkunst. Neben der Handlung auf der Bühne spielen auch die Bühnenkostüme eine zentrale Rolle. Sie sind aufwendig gefertigt und bringen eine Farbenpracht der Sonderklasse auf die Bretter, die die Welt bedeuten.

Peking Oper als Gesamtkunstwerk
Aber nicht nur die Darstellung auf der Bühne und Kostüme sind wichtig für diese künstlerische Ausdrucksform. Auch das Make-up ist ein wesentlicher Bestandteil des Werkes. Denn erst durch die professionelle Bemalung des Gesichtes gewinnt der Zuschauer einen erster Zugang zum Genre, die handlungstragenden Details bleiben dem westlichen Publikum vielfach verborgen, da die Texte tief in Bereichen der chinesischen Kultur wurzeln, die außerhalb Ostasiens weitreichend unbekannt sind.

Info
Alle Informationen rund um das Peking Oper Festival im Wiener Burgtheater vom 29. Juni bis 2. Juli erhalten Sie unter www.burgtheater.at.

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012


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Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi

Kunsthalle Wien 2013/14: Von Thomas Bernhard bis Constantin BrancusiVon Thomas Bernhard bis Constantin Brancusi reichen die Pläne, die der neue Leiter der Kunsthalle Wien, Nicolaus Schafhausen am 10. Jänner bekannt gegeben hat. Ein reduziertes, eher divers wirkendes Programm, das mit dem in den Presseunterlagen formulierten "prägnanten Profil" ("Thematische Gruppenausstellungen, Einzelpräsentationen internationaler KünstlerInnen, Retrospektiven bekannter VertreterInnen der Gegenwartskunst sowie Ausstellungen bislang noch weniger bekannter KünstlerInnen") noch nicht viel zu tun hat. In-Künstler findet man im Gegensatz zu früher nicht. Schafhausen: "Es geht selbstverständlich nicht um die Replizierung von Trends, sondern um die Kenntnis der Diskurslage."

© Stephan Wyckoff

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus Erl

Schnörkellos-leichter "Figaro" im neuen Festspielhaus ErlBot der Eröffnungsfestakt am 26. Dezember noch eine wilde Mischung aus Donizetti und Bartok, so hatte das neue Festspielhaus in Erl seine wahre Feuertaufe mit Mozarts "Le Nozze di Figaro" zu bestehen. Gustav Kuhn startete das Opernprogramm der ersten Winterfestspiele im kleinen Tiroler Dorf in seiner bewährten Doppelfunktion als Regisseur und Dirigent mit einer schnörkellosen Da Ponte-Produktion. Dabei strich der Maestro die Stärken dieses architektonischen und vor allem akustisch gelungenen neuen Festspielhauses heraus. Allgemeine Jubelsalven für Kuhn und seine vorwiegend jungen Sänger nach einem langen Mozart-Abend.

© tirolerfestspiele.at

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg

Staatsoper: Salzburger "Ariadne auf Naxos" als Wiener Erfolg Kommt der Prophet nicht zum Berg, kommt der Berg zum Propheten: Nach der dissensbedingten Absage von Dirigent Franz Welser-Möst, der 2013 bei den Salzburger Festspielen mit Sven-Eric Bechtolf die "Cosi fan tutte" hätte inszenieren sollen, feierte am Mittwochabend (19. Dezember) die "Ariadne auf Naxos" der heurigen Festspiele in der Wiener Staatsoper ihre umjubelte Premiere - mit Welser-Möst am Pult und Sven-Eric Bechtolf als Regisseur. Vornehmlich auf sängerischer Ebene bot der begeistert aufgenommene Abend einige echte Entdeckungen.

© APA/HERBERT P. OCZERET

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