Am 6. Jänner baten das Annemarie-Imhof-Komitee und die Tanzschule Elmayer im Rahmen der 31. Benefizquadrille zum Tanz. Der Erlös des Abends kommt dem Aktionsraum, einer inklusiven Freizeiteinrichtung des Wiener Hilfswerks für Jugendliche mit und ohne Behinderungen, zugute.
Am 6. Jänner 2026 wurde unter der Anleitung von Thomas Schäfer-Elmayer getanzt: Ein unterhaltsames Lernen und Auffrischen der von Johann Strauß Sohn im 19. Jahrhundert komponierten Fledermausquadrille. Die Gäste des Events, das innerhalb kürzester Zeit ausverkauft war, machten sich innerhalb von zwei Stunden mit allen sechs Touren der Fledermausquadrille vertraut – in Vorbereitung auf die rund 450 Wiener Bälle im Neuen Jahr.
Christine Zach (Annemarie-Imhof-Komitee), Kammersänger Clemens Unterreiner, Sabine Geringer (Geschäftsführerin Wiener Hilfswerk), Thomas Schäfer-Elmayer (Leiter Tanzschule Elmayer), Barbara Feldmann (Annemarie-Imhof-Komitee)
Die Wiener Ballsaison blickt auf eine jahrhundertealte Tradition zurück. Bereits im 18. Jahrhundert entwickelten sich gesellschaftliche Tanzveranstaltungen zu fixen Höhepunkten, um sich die dunklen Winternächte tanzend zu versüßen. Wien wurde rasch zum Zentrum der Ballkultur: Die Stadt vereinte Musik, Tanz, Etikette und Lebensfreude auf einzigartige Weise. Öffentliche Bälle machten das gesellschaftliche Miteinander erlebbar und schufen einen Rahmen, in dem sich Kunst, Mode und Zeitgeist begegneten.
Benefiz-Quadrille für das Wiener Hilfswerk
„Für viele Ballbegeisterte ist die Benefizquadrille in unseren Räumlichkeiten ein Fixtermin im Neujahrskalender. Wir bedanken uns bei den zahlreichen Gästen dieses inspirierenden Abends, deren Spenden direkt dem Aktionsraum des Wiener Hilfswerks zukommen. Gerade in Zeiten der sozialen Sparmaßnahmen ist das ein wichtiges Zeichen gelebter Solidarität, die auf viele Arten – eben auch tanzend – ausgedrückt werden kann“, freut sich Thomas Schäfer-Elmayer.