Wurst Conchita

Neuer Name, neuer Song & neuer Style

Conchita: 'Wurst' zeigt neuen Latex-Look

Der Popstar hat sich neu erfunden - auch modisch. Jetzt präsentierte "Wurst" ihren neuen Look auf Instagram.

Eine Woche lang raubte Conchita (30) nach dem diskussionswürdigen Oben-ohne-Auftritt beim Opernball ganz Österreich mit kryptischen Instagram-Meldungen den Atem. Wird Conchita getötet? Kommt ein Neustart? Gibt’s einen neuen Hit?

Freitag, um 0.00 Uhr früh, wurde das Geheimnis endlich gelüftet. Tom Neuwirth agiert nun in einer schizophren anmutenden Doppel-Rolle: Für den düsteren neuen Electro-Pop-Hit Trash All The Glam, ein Vorbote der dritten CD Truth Over Magnitude (kurz: T.O.M.), und das schräge Video im Ganzkörper-Latex-Anzug gibt es das neue Pseudonym „Wurst“.

Im Laufe des Freitags zeigte sich "Wurst" auch im neuen Look. Ganz in Rot, wieder mit Latex-Hose und - Überraschung - mit Haaren. Zumindest ein Flaum ist leicht zu erkennen und der wurde kräftig mit Farbe bepinselt. Das Outfit eher maskulin, dafür darf im Gesicht das Make-up nicht fehlen. "Wurst" zeigt sich Schritt für Schritt ihren Fans.

© Instagram/Conchitawurst
Conchita Wurst
× Conchita Wurst

Neue Hits als "Wurst", aber auch Conchita bleibt

Darüber hinaus soll aber Conchita weiter bei Gala-Auftritten zum Zug kommen, u. a. beim World Summit mit Arnold Schwarzenegger am 28. Mai in Wien.

Die Fans sind verblüfft. Der neue Look und die ungewöhnliche Musik – beides Anzeichen einer großen Sinnkrise nach den Depressionen –, werden mit Lob („Cooler Sound“), aber noch mehr Kritik angenommen: „Tom ist alles zu Kopf gestiegen. Das ist nicht mehr meine Conchita“, heißt es im Internet.

© Instagram/Conchitawurst
Conchita Wurst
× Conchita Wurst

© Instagram/Conchitawurst
Conchita Wurst
× Conchita Wurst

Platz eins

Die Aufregung zahlt sich aus: Platz eins für das schräge, in der Wiener U-Bahn-Station Schottenring gedrehte Latex-Video bei iTunes. Die Wurst selbst schweigt bislang zur schrägen Doppel-Rolle und lässt die Musik sprechen: „Ich bin hierhergekommen, um ich selbst zu sein.“

"Er kann sich auch Mickymaus nennen"

"Es ist vollkommen egal, wie er sich nennt. Er kann auch Mickymaus heißen, Hauptsache, der Song ist gut. Mir gefällt er jedenfalls nicht. Vielleicht findet sich der Künstler bald selbst, wie soll man das ernst nehmen?", sagt Musikproduzent Markus Spiegel.

"Es ist ein mutiger und richtiger Schritt"

"Viele Fans sind mitunter jetzt verstört, aber wenn man sich mit etwas nicht wohlfühlt, dann ist es ein mutiger und richtiger Schritt. Der Song selbst ist weniger ­bombastisch, ich finde ihn richtig stark", analysiert Song-Contest-Experte Ralf Strobl.