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Bei Fellner! LIVE

Martin Ho: Die Wahrheit über seine „Silvester-Party“

Über die Vorwürfe, dass bei ihm eine große Silvester-Party (trotz damals geltender Lockdown-Bestimmungen) stattgefunden hat.

Bei Fellner! LIVE spricht der Szene-Gastronom Martin Ho über die Silvester-Party-Vorwürfe und von seiner Meinung über das Corona-Management der Regierung.

Gerüchte um Silvester-Party "absolute Falschmeldung"

Die Gerüchte um eine Silvester-Party trotz Corona-Verordnungen nennt er "absolute Falschmeldungen". Es habe lediglich ein Abendessen mit seiner Mutter, Tochter und Frau bei sich zu Hause auf dem Land gegeben. Auf die Frage, warum solche Meldungen immer wieder hochkommen, vermutet Ho eine "politische Motivation".

Das Online-Portal "ZackZack" berichtete von einigen Leuten auf Hos Anwesen und zeigte Fotos von mehreren Autos. "Am Ende des Tages waren es genau zwei Autos von uns und zwei von Freunden, die sie abgestellt hatten, weil sie ein Wechselkennzeichen haben", so Ho.

Ob er sich angesichts dieser Veröffentlichungen verfolgt fühle, meinte der Wiener Gastronom nur: "Ja, aber damit lernt man umzugehen." Er selbst sehe nach vorne und investiere in der Krise in mehrere Dinge, wie eine neue Bar und Herrenarmbanduhren.

Lieferservice und Take-Away "Tropfen auf einem großen heißen Stein"

Zum generellen Corona-Management der Regierung sagt Ho: "Es gibt Dinge die ich besser machen würde. Aber man weiß es immer besser aus der Tribüne heraus." Bürokratie verursache zudem eine Verlangsamung.

Die aktuelle Situation in der Gastronomie sei laut Ho sehr schwierig. Auch die Möglichkeit, dass Essen liefern zu dürfen oder zum Mitnehmen anbieten zu können, sei nicht genug. "Das ist ein Tropfen auf einem großen heißen Stein", so der Gastronom. Zu den Gastro-Hilfen meint Ho: "Die Unterstützungen waren wichtig, aber sind in der Praxis zu wenig und sie kommen zu spät."

Öffnungsschritte wären schon länger überfällig: "Ich verstehe es bis heute nicht, warum man differenziert zwischen negativ sein und tanzen und negativ sein und beim Frisör sitzen." Am Ende des Tages sei man negativ oder eben nicht.

Ho für Zutrittstests bei Gastro

Auch einer Zutrittstest-Pflicht ist er nicht abgeneigt: "Wir sind bei allem dabei. Wir folgen vollkommen der Entscheidung, weil dagegen ankämpfen bringt nichts. Wenn es die Möglichkeit gibt, dass wir aufsperren dürfen, egal in welcher Form, dann sollten wir diesen Schritt auch mitmachen."