Kate & William: Eine ganz normale Familie

Royals privat

Kate & William: Eine ganz normale Familie

Einen Monat nach der Geburt melden sich zurück und zeigen ihren kleinen Prinzen.

Ein wenig unscharf ist das Bild geworden. Aber vielleicht war Opa Michael Middleton nervös, als er im hauseigenen Garten in Bucklebury auf den Auslöser drückte. Er wusste, dass das erste offizielle Foto von Prinz George, seiner Tochter Catherine (31) und Prinz William (31) um die Welt gehen wird. Der Hype ist ungebrochen. So war das fuchsiafarbene Sommerkleidchen der Marke Seraphine in kurzer Zeit ausverkauft. Selbst wie das Baby eingewickelt wurde, wird medial analysiert. Deshalb war das Motiv natürlich ganz bewusst gewählt. Mit der privaten Aufnahme stellt das royale Starpaar klar, dass es auf die strenge Etikette des britischen Königshauses pfeift. Sympathisch, ja, aber das kommt nicht bei jedem gut an. „Wir sind eben anders aufgewachsen als die Generationen davor“, erklärt William im privaten CNN-Interview, in dem er auch aus dem neuen Familienleben erzählt. So normal wie möglich soll es sein. Mit schlaflosen Nächten und unzähligen Windeln, die der kleine Royal verbraucht.

Die ganze Welt blickte auf Sie, Kate und ihr Baby, als Sie die Klinik verließen. Haben Sie sich dabei wohlgefühlt?
Prinz William:
Ich war wie benommen, in einem Hochgefühl wegen George –auch Kate. Wie alle frisch gebackenen Eltern, ist man glücklich sein Kind zu zeigen. Und jeder ist überzeugt, dass sein Kind das beste und schönste ist. (lacht)

War es nicht auch eine Pflicht?
William:
Ich genieße meine Rolle nicht immer, aber ich weiß, dass ich gewisse Dinge tun muss. Es ist auch schön, dass die Menschen George sehen wollen. Ich war froh, dass er nicht geschrien hat. (lacht)

Sie haben das Auto mit Ihrer Frau und Ihrem Sohn selbst nach Hause gelenkt. War Ihnen das persönlich wichtig?
William:
Ich versuche, soweit es möglich ist, unabhängig zu sein. Wie Kate und Harry auch. Wir sind eben anders aufgewachsen als die Generationen davor. Es gibt Zeiten, da bestimmt das System über dich oder es ziemt sich nicht – aber es war mir wichtig, meinen Sohn und meine Frau selbst nach Hause zu bringen. Ich mag das ganze Getue sowieso nicht.

Ihr Verhalten wurde auch als Zeichen für die moderne Monarchie interpretiert. Stimmt das – oder ist es einfach Ihre Art?
William:
Beides. Ich mache die Dinge so, wie ich sie für richtig empfinde. Wenn es falsch war, versuche ich es besser zu machen. Oder... Ich kann schon sehr stur sein, wenn ich von etwas überzeugt bin.

Wie geht es George?
William:
Er ist ein kleiner Rabauke. Er erinnert mich an meinen Bruder und mich, als wir klein waren. Ja... Aber es geht ihm gut. Er beschäftigt uns hauptsächlich damit, seine Windeln zu wechseln.

Haben Sie die Erste gewechselt?
William:
Ja, das war Ehrensache. Ich hätte mich auch nicht davor drücken können. Alle Hebammen starrten mich an, nach dem Motto: Mach es! (Pause) George wächst wirklich sehr schnell und ist ein kleiner Kämpfer. Er zappelt viel herum und hat auch nicht so richtig Lust, viel zu schlafen. Das ist ein kleines Problem...

Sind Sie die ganze Nacht wach? Müde?
William:
Ja, ein bisschen. Nicht so sehr wie Catherine. Aber sie macht einen fantastischen Job! Es geht ihr sehr gut. Sie und der kleine George haben für mich jetzt Priorität. Und Lupo, unser Hund.

Sie kehren in Ihren Piloten-Dienst zurück. Wie ist es, wieder arbeiten zu gehen?
William:
Einige Väter mögen es verstehen: Ich freue mich auf die Arbeit, um ein wenig Schlaf zu bekommen. (lacht) Hoffentlich habe ich in der ersten Nachtschicht keine Notfälle...

Flüstern Sie George, wie damals ihr Vater Charles, auch zärtlich Dinge ins Ohr?
William:
Sicher. Jetzt erzähle ich ihm eben kleine Nichtigkeiten. Aber ich möchte ihm später auch meine Liebe zu Afrika näherbringen. Sein Kinderzimmer wird voll mit Stoff-Elefanten und Nashörner sein – als wäre er im Dschungel. Vorerst will ich ihm aber nur beibringen, dass er mehr schläft. Und wir nicht mehr so oft die Windeln wechseln müssen.

Hat Sie die Vaterschaft verändert?
William:
Die letzten Wochen waren für mich eine völlig neue emotionale Erfahrung. Ich hätte nie gedacht, dass ich so fühlen könnte. Schon jetzt, nach so kurzer Zeit, sehe ich viele Dinge mit anderen Augen.

Auszeit von der Krone
Dennoch erfüllt er genau damit seine Pflichten – das Volk will an seinem Privatleben teilhaben, die Monarchie muss schließlich Sympathie-Punkte sammeln. Da kann William noch so oft selbst am Steuer seines Wagens sitzen oder betonen, dass er „unabhängig“ sein möchte. Die kleinen Freiheiten genießen die beiden umso mehr. Immerhin haben sie dafür auch kämpfen müssen. Dass Baby George nicht im Palast sondern im elterlichen Haus die ersten Wochen verbringt. Dass sich keine Gouvernante sondern Mama Kate persönlich um ihn kümmern darf. Und dass William eine Pause von seinem Dienst in der Royal Air Force einlegen konnte. Auch wenn das bedeutet, dass die gekrönten Häupter des nächstens nicht zur Ruhe kommen. „Er hat keine große Lust, viel zu schlafen. Ich bin ein bisschen müde“, so William. „Aber nicht so sehr wie Catherine.“

Pflichten
Ein Monat ist die Geburt des kleinen George nun her – die ganze Welt hat auf die neuen Bilder gewartet. Mit ihnen beginnt der Alltag für die blaublütigen Stars. Am 12. September wird Kate bei der Verleihung der Tusk Conversation Awards ihren ersten Auftritt an der Seite des Prinzen haben. Baby George bleibt dann zu Hause bei einer Nanny, die jetzt doch benötigt wird. Wann seine Taufe sein wird, ist noch nicht bekannt. „Im Herbst“, heißt es. Auch hier geht das künftige Königspaar ihren eigenen Weg. Die Feier soll im kleinen Kreis ohne große Öffentlichkeit stattfinden.

An den Trubel muss sich George aber sowieso gewöhnen. Wo er auftaucht, wird gejubelt werden. Anfang 2014 soll er seine erste Auslandsreise antreten – nach Australien. So war es auch beim kleinen William damals mit Mama Diana. Ihr Todestag jährt sich am 31. August zum 16. Mal. Wie sehr ihm gerade jetzt die Mama fehlt, kann man nur erahnen.

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