Prinzessin Diana

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Prinzessin Dianas letzte Worte: "Oh mein Gott"

Neue Details über den Kampf um Lady Dianas Überleben. Zum 60. Geburtstag der Ikone sprechen Augenzeugen. 

Paris/London. Am 1. Juli wäre Prinzessin Diana 60 Jahre alt geworden. Jetzt, 24 Jahre nach ihrem Unfalltod in Paris am 31. August 1997, berichten Zeugen über neue Details der Nacht. In der britischen Daily Mail melden sich Arzt, Feuerwehrmann und Priester zur Wort.

Die Unfallsnacht:

  • 00:06 Uhr. Diana und Freund Dodi Al-Fayed († 42) verlassen das Hotel Ritz.
  • 00:12 Uhr. Das Paar steigt ins Auto. Lady Di sitzt hinten rechts, Dodi hinten links – beide unangeschnallt. Auf dem Beifahrersitz: Dianas Bodyguard Trevor Rees-Jones, daneben Fahrer und Sicherheitschef des Hotels Henri Paul (†41), der trotzdem er angetrunken war (1,75 Promille), darauf bestand, selbst zu fahren.
  • 00:20–00:30 Uhr. Unzählige Paparazzi heften sich mit Motorrädern an den Wagen der Prinzessin und verfolgen diesen am Place de l’Alma. Mit rund 100 km/h biegt das Auto in die Unterführung ein und streift einen weißen Fiat Uno. Henri Paul verliert die Kontrolle über das Fahrzeug, kracht an den 13. Pfeiler des Tunnels und überschlägt sich. Der Wagen kommt entgegengesetzt zur Fahrtrichtung zum Stehen. Al-Fayed und Paul sind sofort tot. Diana und Trevor Rees-Jones sind schwer verletzt. Der Arzt Fréderic Mailliez, der gerade am Heimweg war, leistete Erste Hilfe. „Ich bemerkte Rauch im Tunnel, fuhr langsamer (...). Es war niemand in der Nähe des Wracks.“ Maillez beatmet Diana, ruft den Notruf und versucht sie zu beruhigen – ihm war nicht bewusst, wem er vor sich hatte. „Sie saß hinten auf dem Boden. Ich stellte fest, dass sie eine wunderschöne Frau war und keine Verletzungen im Gesicht hatte. Sie blutete nicht, war aber fast bewusstlos und hatte Schwierigkeiten beim Atmen.“
  • 00:30 Uhr. Ankunft Polizei.
  • 00:32 Uhr. Ankunft Feuerwehr. Truppführer Xavier Gourmelon (Foto) übernimmt von Dr. Maillez. Diana, äußerlich unverletzt, sagte: „Oh mein Gott, was ist passiert?“
  • 00:40 Uhr. Ankunft der Ambulanz. Notarzt Dr. Jean-Marc Martino übernimmt.
  • 01:00 Uhr. Abtransport der Verletzten. Feuerwehrmann Xavier Gourmelon erinnert sich: „Wir haben sie erst auf eine luftgepolsterte Krankentrage gebettet – sie hindert den Patienten daran, sich zu bewegen. In diesem Moment hörte ihr Herz auf zu schlagen. Wir fingen sofort mit Herzmassagen an, ihr Herz fing wieder an zu schlagen.“
  • 01:18 Uhr. Diana wird im Krankenwagen versorgt, bis ihr Blutdruck stabil ist.
  • 01:41 Uhr. Sie wird ins Krankenhaus gefahren.
  • 02:00 Uhr. Ihr Blutdruck fällt ab, der Notarzt stoppt die Fahrt, jede Unebenheit kann tödlich sein. Nach mehreren Injektionen (Dopamin, Adrenalin) geht die Fahrt weiter.
  • 02:06 Uhr. Ankunft im Krankenhaus.
  • 02:16 Uhr. Diana erleidet einen erneuten Herzstillstand. Injektionen und Herzmassagen holen sie zurück.
  • 02:30 Uhr. Eine Not-OP soll die inneren Blutungen stoppen. Die Ärzte kämpfen.
  • 04:00 Uhr. Die Wiederbelebungsmaßnahmen werden eingestellt. DIANA IST TOT.
  • 04:20 Uhr. Der katholische Pater Yves-Marie Clochard (Foto) wird in Dianas Zimmer geführt. „Sie war makellos. Kein Blut, keine Wunden. Eine wunderschöne Frau. Sie sah eigentlich so aus, als sei sie noch ansprechbar.“