Sarkissova über Corona: ''Gefühl, keine Luft zu bekommen''

Ballerina hat starken Husten & Atemprobleme

Sarkissova über Corona: ''Gefühl, keine Luft zu bekommen''

Karina Sarkissova konnte am Freitag nicht am Finale teilnehmen. Sie kämpft gegen das Virus und warnt: "Corona ist keine Grippe!"

Tanz-Jurorin Karina Sarkissova (37) hat sich bereits vor einer Woche in Ungarn mit dem Corona-Virus angesteckt. Sie saß bereits im Zug auf dem Weg zum Dancing Stars-Halbfinale, als sie das positive Testergebnis bekam und umdrehen musste.

Verlauf doch schwerer als anfangs gedacht

Erst erzählte Sarkissova gegenüber Wolfgang Fellner, dass sie kaum Symptome habe, doch nun, eine Woche später, klingt das im ÖSTERREICH-Interview schon ganz anders: „Eines ist sicher: Das ist keine Grippe. Das ist eine Lungenkrankheit und nur wer es erlebt hat, weiß, wie schlimm es ist, wenn man das Gefühl hat, keine Luft zu bekommen, dauernd husten muss und körperlich schwach ist.“ Sie rate jedem Einzelnen dazu, sich an die Abstandsregeln zu halten und wann immer möglich, einen Mundschutz zu tragen. „Trotz meiner körperlichen Fitness hat es mich erwischt“, sagt sie.

Allzu große Sorgen müsse man sich keine machen. Sie habe beste medizinische Versorgung, versichert die Ballerina. Wehmütig schaut sie auf das Finale zurück und hofft auf ein Comeback im nächsten Jahr: „Ich freue mich auf ein Wiedersehen.“

Karina Sarkissova: "Gefühl, keine Luft zu bekommen"

ÖSTERREICH: Wie geht es Ihnen aktuell?

Karina Sarkissova: Sehr bescheiden. Trotz meiner körperlichen Fitness hat es mich, wie so viele in unserem Ensemble der Budapester Staatsoper, erwischt. Ich bin medizinisch bestens versorgt und hoffe, dass ich das Schlimmste bald überwunden habe. Ich kann jedem nur raten, Maske zu tragen und Abstand zu halten, denn eines ist sicher: Das ist keine Grippe! Das ist eine Lungenkrankheit und nur wer es erlebt hat, weiß, wie schlimm es ist, wenn man das Gefühl hat, keine Luft zu bekommen, dauernd zu husten und körperlich schwach zu sein.

N. Martens