365 days

Heftig

Wirbel um Netflix-SM-Film '365 Days'

Dieser Streifen steht wegen seinen Gewalt verherrlichenden Inhalts in der Kritik.

Großer Wirbel in den sozialen Netzwerken um den Netflix-Film "365 Days". Doch worum geht es in dem Streifen? Es ist die noch dreckigere Version von "50 Shades of Grey". Die Handlung dreht sich also um viel Sex, Erniedrigungen, Machtspiele. Im Gegenteil zu seinem schlüpfrigen US-Pendant ist diese Version aber noch dazu gespickt mit Gewalt verharmlosenden Szenen.

Gewaltfantasien

Schon der Plot ist mehr als fragwürdig - Millionär Massimo entführt eine junge Frau, Laura, will sie in 365 Tagen davon überzeugen, sich in ihn zu verlieben. Freiwillig soll das alles vonstattengehen, auch jede sexuelle Handlung zwischen den beiden. Im Luxusambiente und mit absurden Shoppingtouren soll Laura von der Liebe zu ihm "überzeugt werden". Dass nicht nur ein bad guy, sondern ein waschechter Mafioso ist und Laura ein ganzes Jahr ihres Lebens verliert, wird nicht weiter thematisiert. Es soll ja um die wahre Liebe gehen ...

Auf Twitter geht es rund

Auf Twitter geht es wegen "365 Days" rund. Die Kommentare beziehen sich auf zwei Dinge: Die einen finden Hauptdarsteller Michele Morrone heiß und tun das Meme-lastig kund. Die anderen finden den Inhalt sehr bedenklich, besonders in Zeiten von #metoo.