43 % mehr Vergewaltigungen

Horror-Zahlen

43 % mehr Vergewaltigungen

Von den Gesamtzahlen her sinkt die Kriminalität – doch es gibt beängstigende Steigerungen.

Wien. Über eine Entwicklung berichtete ÖSTERREICH bereits vorab der Präsentation der Kriminalstatistik: Von 135.235 festgenommenen Tatverdächtigen waren 40 Prozent Ausländer – in Wien sogar mehr als 50 Prozent. Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten 2018 von der Polizei nach vorläufigen Angaben 228.887 Anzeigen bearbeitet. Das sind um rund zehn Prozent weniger im Vorjahr.

 

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Immer mehr Frauen als Verbrechensopfer

Regelrecht hinaufgeschossen ist die Zahl der Vergewaltigungen von 261 im ersten Halbjahr 2017 auf 374 bis Ende Juni des heurigen Jahres. Das ist eine Steigerung von 43,3 Prozent, die sich nicht nur damit erklären lässt, dass insbesondere die Zahl der Frauen aus Afghanistan gestiegen ist, die einen Missbrauch angezeigt haben. Die meisten Opfer sind Österreicherinnen, gefolgt von Deutschen, Serben, danach erstmals die Afghaninnen vor Slowakinnen.

Sex-Täter aus Österreich, Türkei und Afghanistan

Bei den Sexual-Tätern sind an erster Stelle Einheimische (177), danach Türken (23), Afghanen (21), Rumänen, Deutsche und ein großer Block von anderen Fremden (deren Delikt-Anzahl sich von 58 auf 101 fast verdoppelt hat).

Laut Bundeskriminalamt noch gestiegen sind Attacken mit Messern. Gerade in den vergangenen Wochen berichtete ÖSTERREICH von Messer-Gewalttaten in Wien. In der Bundeshauptstadt stiegen auch die Tötungsdelikte – mit 17 Mordfällen seit Jahresbeginn ist man hier trauriger Spitzenreiter.

Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es um 10 weniger.
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