Die 44-jährige Paragleiterin wurde am Samstag in der Luft von einer Cessna abgeräumt - Videoaufnahmen ihrer 360-Grad-Kamera, die viral gingen zeigen die dramatischen Sekunden. Nach ihrem Horror-Absturz meldet sie sich erstmals öffentlich zu dem Vorfall und mit einer klaren Botschaft.
In ihrem Update schreibt die Paragleiterin Sabrina T. : "Um’s in meinen Worten zu sagen: Oida, leck mich am Arsch." Den Erfolg des Videos hatte sie nicht erwartet.
Die zweifache Mutter, die wir durch ein Wunder den Crash überlebt hat, stellte mehrere Punkte klar. Sie sei "nirgends gewesen, wo sie nicht sein durfte". Ein Alarmsystem habe sie nicht verwendet. Mit ihrem Gleitschirm kreiste die 44-Jährige in der Thermik. Und sie betonte auch: "Als Paragleiter kannst du einem Kleinflugzeug nicht ausweichen." Zusätzlich sind motorisierte Luftfahrzeuge ausweichpflichtig.
"Ja, ich weiß, wer das war"
Über den Tiroler Piloten der Cessna 172 - der wegen fahrlässiger Körperverletzung angezeigt wurde - sagt sie, dass er trotz verfangener Gleitschirmteile sicher am Flughafen Zell am See gelandet sei. Und erklärt: "Ja, ich weiß, wer das war." Der Vorfall werde "ganz offiziell, ohne Drama seinen ordentlichen Rechtsweg gehen". Dabei attackiert sie die Online-Lästerer.
In dem Fluggebiet dürfen Paragleiter, Segelflieger und Motorflieger gemeinsam unterwegs sein. Sie meint: "Es gibt Regeln, Unfälle passieren trotzdem." Ob ein Warnsystem den Unfall verhindert hätte, sagt sie: "Ich weiß es nicht." Das System ist nicht hundertprozentig zuverlässig. Die 44-Jährige hat auch einen klaren Appell an Motor- und Segelflieger: mehr visuelle Kontrolle, mehr Umsicht.