AKH-Sanierung kostet Wien 1,5 Milliarden

Vorbereitung läuft schon

AKH-Sanierung kostet Wien 1,5 Milliarden

Eines der größten Spitäler Europas muss renoviert werden. Start ist in fünf Jahren.

„Ja, diese Baustelle wird in den nächsten fünf bis sechs Jahren auf uns zukommen“, so Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ). In den nächsten Jahren muss das AKH generalsaniert werden. Eine notwendige Investition, denn das Haus ist schon seit 25 Jahren in Betrieb.

Schwieriges Projekt. Wie die Sanierung im größten Spital Europas bei laufendem Betrieb abgewickelt wird, ist derzeit noch völlig unklar. Insider berichten von zwei Überlegungen: Jedes Stockwerk könnte einzeln saniert werden oder erst der eine Bettenturm und dann der andere.

1,5 Milliarden. Eine erste Kostenschätzung kommt von Frauenklinik-Vorstand Peter Husslein: „Eine Generalsanierung ist nach 25 Jahren einleuchtend. Dazu gibt es Schätzungen von 1,5 Milliarden Euro.“ Was Husslein aber stört: „Die Sanierung der Bauwerks ist eine Sache, aber eine Reparatur der Organisation ist ebenso wichtig. Die Personaldecke ist so dünn, dass Operationen schon abgesagt werden, wenn sich ein Pfleger den Fuß verstaucht.“

Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) stellt klar: „Auch in der Verwaltung wird umgebaut.“ Stadt und Bund einigten sich nach jahrelangen Verhandlungen auf eine gemeinsame Betriebsführung. „Es werden gerade die letzten Details fixiert.“

Autor: (ber, hab)

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