Schock-Zahlen

Alarm: Nur 11 Prozent der 12-Jährigen geimpft

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Wenn am Montag in Ostösterreich die Schulen starten, sind die wenigsten Kinder geimpft.
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Wien. Impfen aller Schüler über 12 in den Sommerferien – der Plan ist nicht aufgegangen. Am Montag starten mit den Schulen in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland mehr als eine halbe Million Kinder. Zwar hat Bildungs­minister Heinz Faßmann (ÖVP) den Schulen eine dreiwöchige Sicherheitsphase mit Tests und Masken außerhalb der Klassen verordnet: Doch die brandaktuellen Impfquoten, die ÖSTERREICH recherchierte, lassen wenig Gutes erwarten.

Alarm: Nur 11 Prozent der 12-Jährigen geimpft
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Niedrige Quoten. Kinder unter 12 – das sind rund die Hälfte aller Schüler – dürfen derzeit ohnehin nicht geimpft werden. Doch auch bei den Älteren sieht es trist aus: Laut den brandaktuellen Daten des Innenministeriums sind nur 10,51 % der Zwölfjährigen vollständig immunisiert – immerhin 15,2 haben einen Erststich.

33 % der über 12-Jährigen. Die Quote steigt zwar nach dem Alter an – so sind 18-Jährige immerhin zu 51 % geimpft (siehe Tabelle rechts). Von den 12- bis 18-Jährigen sind allerdings nur 40 % teilweise und 33 % vollständig immunisiert.

Impfteams und Busse. Doch was nun? Im Bildungsministerium verweist man darauf, dass Impfen an sich Ländersache ist.

Wien: Mobile Impfteams ab dem 13. September

So fahren derzeit bundesweit Impfbusse durchs Land – die auch bei den Schulen haltmachen und Pfizer

Biontech verimpfen, also den einzigen Impstoff, der für 12- bis 18-Jährige zugelassen ist (Termine auf www.sichereschule.at).

In Wien wiederum werden laut Bildungsressort ab 13. September mobile Impfteams zu 50 Schulstandorten ausrücken.

(gü, pom)

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