Oststeiermark

Ausgebüxt: Rinder narrten die Polizei

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Zuerst wurde ihr Besitzer gesucht, dann waren die Tiere weg.

Doppelte „Vermisstensuche“ im Raum Gans (Bezirk Südoststeiermark): Donnerstag hatten Bewohner gemeldet, dass drei Zebu-Rinder – zwei Muttertiere und ein Kalb – entlang der Landesstraße unterwegs waren. Einfangen konnte die Polizei das Trio nicht – die Tiere sind äußerst scheu. Allerdings fand sich trotz eines Telefonmarathons in der Umgebung niemand, dem Tiere abgingen, berichtet ein Polizeibeamter. Ein Aufruf im Rundfunk brachte dann Freitagfrüh Aufklärung – der Besitzer der Rindviecher meldete sich bei der Exekutive.

Pech nur, dass das Zebu-Trio zu diesem Zeitpunkt untergetaucht war. „Wir vermuten die Tiere in einem Waldgebiet oder in einem Maisacker“, so die Polizei – bis Freitagnachmittag waren­ die Ausreißer jedenfalls in freier Wildbahn unterwegs. Die Polizei bat nun um ­Mithilfe der Bevölkerung ­
für den Fall, dass die Tiere gesichtet werden.

Wenn die Rinder gefunden sind, kann der Besitzer versuchen, sie einzufangen. Vor Fremden würden die Zebus – eine in subtropischen Gebieten heimische Rasse – flüchten. Autofahrer werden um Vorsicht gebeten.

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