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Verspätungen im Fernverkehr

Baustelle der Deutschen Bahn verursacht ÖBB-Chaos

Deutsche Bahn übernimmt keine ÖBB-Züge zwischen Salzburg und Kufstein.

Bis zu 5.500 Fahrgäste seien seit Donnerstagfrüh von Einschränkungen im Zugfernverkehr betroffen gewesen, hieß es in einer Aussendung der ÖBB. Grund dafür sei eine Fehlplanung der Deutschen Bahn (DB) bei einer Baustelle im Raum Rosenheim. Die ÖBB wollen betroffenen Kunden nun Kulanzlösungen bei der Ticketerstattung anbieten.

Seit neun Uhr ist der Zugverkehr zwischen Salzburg und Kufstein eingeschränkt, da die DB keine ÖBB-Fernverkehrszüge über die Korridorstrecke zwischen Salzburg und Kufstein übernimmt. Somit fahren derzeit keine ÖBB-Züge von Salzburg in Richtung Westen über das Deutsche Eck. Sämtliche am Donnerstag von Wien in Richtung Innsbruck und der Schweiz verkehrende Züge werden über Zell am See umgeleitet und haben rund 90 Minuten Verspätung. Züge aus Innsbruck bzw. aus der Schweiz in Richtung Wien fahren zwar über das Deutsche Eck, mit Verzögerungen sei aber trotzdem zu rechnen.

Fehlgeplante Baustelle

Grund für die Einschränkungen ist eine fehlgeplante Baustelle der Deutschen Bahn im Großraum Rosenheim. Am Freitag (12. Mai) sei nur am Vormittag für die Züge RJ 668 und RJ 362 mit einer Führung über die Umleitungsstrecke in Richtung Innsbruck und der Schweiz zu rechnen.

Die ÖBB bieten betroffenen Fahrgästen Information in den Zügen und Bahnhöfen und kündigten Kulanzlösungen bei der Rückerstattung von Tickets an. Bahnkunden werden gebeten, sich bei Fragen an den Kundenservice unter der Telefonnummer 05/1717 zu wenden oder sich auf der Website www.oebb.at zu informieren.



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