Völlig durchgedreht ist ein 34-Jähriger, der in der Straßenbahn in Währing plötzlich einen Psycho-Schub bekam: Er attackierte einen weiblichen Fahrgast und dann - noch viel brutaler - einen Zeugen, der ihn aufhalten wollte.
Wien. Es war schon kurz vor ein Uhr in der Früh in der Nacht auf Sonntag, als einer Schwerpunktstreife des Stadtpolizeikommandos Döbling in der Gentzgasse im Bereich des Aumannplatzes die Hilfeschreie einer Frau entgegenhallten.
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Kurz darauf trafen die Polizisten auf eine völlig aufgelöste Frau, die angab, kurz zuvor von einem ihr völlig unbekannten Mann geschlagen worden zu sein - schon in der Straßenbahn, mit der sie heimgefahren war, habe sie der "Typ mit dem starren Blick" angerempelt und ihr einen Faustschlag verpasst. Daraufhin sei er - verfolgt von einem anderen Fahrgast - in Richtung Martinstraße davongelaufen.
Tatsächlich war es in der Zwischenzeit zu einem weiteren Angriff gekommen, wobei der Bim-Schreck mit einer Kurzhantelstange auf eben jenen Zeugen, der ihm nachgeeilt war, einschlug und ihm eine Kopfverletzung zufügte. Der 29-Jährige wurde durch den Angriff schwer verletzt und in den Schockraum eines Spitals gebracht.
Die Cops konnten den Mann, der offensichtlich verwirrt wirkte, schließlich noch in der Martinstraße ausfindig machen und vorläufig festnehmen. Gegen den festgenommenen 34-jährigen Österreicher besteht der Verdacht der absichtlich schweren Körperverletzung, zu der er sich auch geständig zeigte. Er gab an, dass er sich durch die beiden Opfer gestört fühlte. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wien wurde er an die Justiz überstellt.