Corona-Party in Kapstadt: Austro-Unternehmer tot

Trauer um Trachten-König

Corona-Party in Kapstadt: Austro-Unternehmer tot

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Zwei Austro-Unternehmer steckten sich in Südafrika mit dem Coronavirus an.

Wien/Südafrika. In Süd­afrika grassiert derzeit eine Mutation von Sars-CoV-2, die als ansteckender gilt als das Ursprungsvirus. Möglicherweise hat diese Mutation jetzt auch zwei österreichische Geschäftsmänner getroffen: Mode-Unternehmer Markus Egger und ­Promi-Winzer Leo Hillinger. Beide haben in Süd­afrika einen Zweitwohnsitz und sollen vor Ausbruch der Erkrankung auf derselben Party gewesen sein.

Wie die Familie Egger in einer offiziellen Presseaussendung verlautbart, ist Markus Egger am 4. Jänner im Alter von 52 Jahren in Kapstadt gestorben. Die Hinterbliebenen stehen betreffend der Überstellung seiner Urne mit der Botschaft in Kontakt. Egger führte mit seiner Frau Simone das 1884 gegründete Traditionsunternehmen Egger Moden in der 3. Generation. Aus ihrer Ehe gingen zwei Kinder hervor. Die beiden bauten das Unternehmen im Laufe der Jahre zu einem der größten Trachtenhäuser ­Österreichs aus. Die drei Standorte wird Simone ­Egger in Zukunft führen.

»Austro-Cluster« in Südafrika nach Feier

Wie ÖSTERREICH aus dem Umfeld von Top-Winzer Leo Hillinger erfuhr, hat sich auch Hillinger – auch er hat in Südafrika ein zweites Zuhause – mit Corona infiziert und machte „einen relativ schweren Verlauf“ der Krankheit durch, wie eine Sprecherin des topfiten Burgenländers bestätigt. Mittlerweile ist er wieder gesund, hat keine Symptome mehr und ist bereits nach Österreich zurückgekehrt. 

Cluster. Egger und Hillinger könnten sich im Dezember auf derselben Feier in einer Villa in Kapstadt angesteckt haben, die Hillinger mit Wein belieferte. Mittlerweile ist vor Ort von ­einem Austro-Cluster in Südafrika die Rede.

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