240-Stunden auf Ski

Deutscher will Weltrekord auf Brettl`n einstellen

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Der 33-jährige Deutsche Christian Flühr will 240 Stunden lang, Tag und Nacht, ununterbrochen auf Skiern unterwegs sein.

Einen ungewöhnlichen Weltrekordversuch startet am Mittwochabend der 33-jährige Deutsche Christian Flühr auf der Schmittenhöhe in Zell am See: Der Athlet will 240 Stunden lang, Tag und Nacht, pausenlos unterwegs sein und dabei eine Million Höhenmeter zurücklegen. Flühr verbringt dabei ungefähr jene Zeit auf den Brettl'n, die viele durchschnittliche Skiurlauber in ihrem ganzen Leben auf Pisten unterwegs sind.

Bereits sechs Weltrekorde
Der Versuch ist für den Deutschen aber schon fast Routine, hat er doch bereits sechs Weltrekorde in der Tasche, der jüngste aus 2005, als er 222 Stunden und 22 Minuten mit den Skiern unterwegs war. In der Nacht zum Mittwoch will er sich nun nochmals ausschlafen, denn "dann gibt es wieder Schlafen in kleinen Häppchen im Zehn-Minuten-Takt. So lange, wie halt die Liftfahrt dauert", so Flühr. Denn auf Vorrat schlafen gehe nicht, "aber es gibt das so genannte Turboschlafen, das dafür sorgt, dass man über einen viel längeren Zeitraum eine sportliche Höchstleistung erbringen kann".

Konditionstraining
Die Vorbereitungen für das Unternehmen haben im Juli mit vier Schneetagen auf dem Stilfserjoch begonnen. Danach stand lange Zeit das Konditionstraining im Vordergrund. "In meiner Wahlheimat (Oberallgäu, Anm.) kann ich die Laufstrecke rund um Obermaiselstein gar nicht mehr sehen." Ab Oktober kam das Schneetraining dazu. Wichtig sei auch eine ausgeklügelte Ernährung. "Meinen letzten Alkohol habe ich beispielsweise auf der Wies'n in München getrunken." Vor allem aber sei ein starker Wille das Rezept zum Erfolg.

Zur Wahl der Destination sagte Flühr, dass die Schmittenhöhe eine nahezu perfekte Infrastruktur für den Rekordversuch biete und die Schneelage ausgezeichnet sei. Die gesamte Rekordfahrt wird auf http://www.cf-1.net live mitzuverfolgen sein. Der Start erfolgt am Mittwoch um 18.00 Uhr, vollbracht sein soll das Vorhaben genau zehn Tage später, also am 3. Februar um 18.00 Uhr.

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