Diensthund zerfetzt Mischlings-Rüden

Burgenland

Diensthund zerfetzt Mischlings-Rüden

Streit um die Leinenpflicht dürfte Attacke ausgelöst haben.

Er ist das Einzige, was ich noch habe“, sagt Hundehalterin Raphaela H. (30): „Jetzt habe ich Angst mit ihm ins Freie zu gehen.“

Streit. Die 30-Jährige erhebt schwere Vorwürfe gegen einen Polizeihundeführer vom Zoll, dessen Dienst-Schäferhund ihren Beagle-Rottweiler-Mischling „Rowdy“ in Stegersbach (Bgld.) schwer verletzt haben soll. Ein Streit über die Leinenpflicht dürfte der Attacke vorausgegangen sein. Da im Ort keine Leinenpflicht besteht, lässt H. „Rowdy“ oft frei laufen. Für Markus S. (Name geändert) offenbar ein Dorn im Auge.

Leine. Der Zollbeamte soll einem Nachbarn gesagt haben, dass er seinen Hund nicht halten könne, wenn fremde Hunde ohne Leine vorbeikommen – ungewöhnlich für einen Hundeführer.

Angriff. Am Faschingsdienstag, als H. vor ihrem Haus mit „Rowdy“ spielte, tauchte S. mit einer Frau, die den Diensthund führte, auf. Plötzlich stürzte sich der Schäfer auf den Mischlingsrüden und biss ihm ein Stück des Ohres ab. Dann soll S. auf „Rowdy“ eingetreten und H., die ihren Hund schützen wollte, am Kragen gepackt und bedroht haben. H. erstattete Anzeige. Es gilt die Unschuldsvermutung.   (kuc)



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