Drama um Eis-Lady: Sie hat Krebs!

Tragödie hinter Gittern

Drama um Eis-Lady: Sie hat Krebs!

Doppelmörderin Estibaliz C. ist in Haft schwer erkrankt.

Diese Angst lässt sie kaum noch schlafen: Die verurteilte Doppelmörderin Estibaliz C. (34) muss sich bald einer schweren Unterleibs-Operation unterziehen. Der Grund: Bei ihr besteht der Verdacht auf Gebärmutterhalskrebs, das berichtet das Magazin News.

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    Bereits Anfang 2013 
erhielt die Eis-Lady die Schocknachricht nach einer Routine-Untersuchung: In ihrem Unterleib wuchern auffällige Zellen. Vitamin-D-Gaben und regelmäßige Kontrollen folgten. Doch jetzt der bedrohliche Befund: Es ist die Vorstufe zu Krebs – die Krankheit, die eine der häufigsten Todesursachen in 
Österreich ist.

    Die Eis-Lady hat panische Angst vor der OP
    Bereits im Dezember soll die 34-Jährige in einem Wiener Spital operiert werden. „Ich fürchte mich schrecklich vor dem Moment, wenn ich wieder in Narkose versetzt und keine Kontrolle darüber haben werde, was mit mir geschieht“, sagt die zierliche Spanierin.

    Zerplatzt ihr Traum von 
Familie jetzt endgültig?
    Besonders große Angst hat Estibaliz C. vor allem, weil die medizinische Möglichkeit besteht, dass sie nie wieder Kinder bekommen kann.

    „Wenn das Krebsstadium schon weit fortgeschritten ist, dann muss die Gebärmutter entfernt werden“, sagt Bernhard Bartosch, Facharzt für Gynäkologie im Rudolfinerhaus. Das wäre für die kaltblütige Doppelmörderin der schlimmste Albtraum. Denn trotz lebenslanger Freiheitsstrafe hat sie die Hoffnung, irgendwann ein freies Leben zu führen – mit ihrem kleinen Sohn Rolando, ihrem Ehemann und weiteren Kindern.


    Esti will zu ihrem Sohn nach Spanien

    Ihre Verbrechen waren an Kaltblütigkeit nicht zu überbieten. Doch alle vier Wochen blitzt die „zarte“ Seite der Eis-Lady auf: Nämlich dann, wenn ihre Mama aus Barcelona mit dem kleinen Sohn Rolando (1) anreist und sie für drei Stunden besucht. Weil Esti dieses Muttergefühl nicht mehr missen will, hatte sie bereits im August einen Antrag auf Überstellung in ihre Heimat Spanien beantragt.

    Die jetzige Schocknachricht über eine mögliche Krebserkrankung soll deshalb auch keinen Einfluss auf ihre Familienpläne haben: „Sie will trotzdem nach Spanien“, sagt ihr Anwalt Werner Tomanek. Wann es dazu kommt, ist nicht klar.

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