Dubai-Opfer:

Überraschende Wende

Dubai-Opfer: "Ich bat ihn, aufzuhören"

Wienerin in Dubai von Banker attackiert: War es doch keine Vergewaltigung?

Überraschende Wende bei den Ermittlungen um das mutmaßliche Vergewaltigungsopfer Marie T. (29, Name v. d. Red. geändert). Die Zeitung Gulf News veröffentlichte die Aussage der Wienerin, die sie nach der Tat im Dezember bei der Polizei in Dubai gemacht haben soll:

„Er (der mutmaßliche Täter, Anm. von der Red.) sagte mir, dass ich ihm gefalle und dass er mit mir schlafen will. Dann bin ich auf seinen Rücksitz gesprungen und wir hatten einvernehmlichen Sex“, wird die Österreicherin zitiert.

Mutmaßlicher Sex-Täter bestritt Vergewaltigung
„Ich war schlecht gelaunt, weil ich überhaupt keinen Sex mit jemand anderem wollte, als mit meinem libanesischen Freund. Deshalb bat ich ihn, aufzuhören und mich alleine zu lassen. Als ich seinen Wagen verließ, sah mich eine Gruppe von Leuten, die dann die Polizei rief, die mich wiederum verhaftete.“

Diese Aussage steht im Widerspruch zu der von Marie T. später gemachten Behauptung, dass sie von einem Banker aus dem Jemen (27) vergewaltigt worden war. Der mutmaßliche Peiniger bestritt vor Gericht jede Version. Er habe sie weder vergewaltigt, noch habe er mit ihr überhaupt Sex gehabt. Am 6. März geht der Prozess in Dubai weiter. Ende Jänner war die Wienerin von einem Krisenteam des Außenministeriums aus Dubai nach Hause geholt worden.

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