Eis-Lady: "Ich will heim nach Spanien"

Heimweh

Eis-Lady: "Ich will heim nach Spanien"

Mörderin hat Heimweh. Verhandlungen laufen. 

Als Doppelmörderin und „Eis-Lady“ ging die gebürtige Spanierin Estibaliz C. (35) in die heimische Justizgeschichte ein. Sie wurde deswegen vergangenen November zu lebenslanger Haft in einem Maßnahmenvollzug für geistig abnorme, aber zurechnungsfähige Rechtsbrecher ver­urteilt.

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    Entscheidung dauert
    Seitdem sitzt sie in der Justizanstalt Schwarzau (NÖ) ein. Jetzt sorgt sie mit einer Ansage für Wirbel: „Ich will heim nach Spanien.“ Will heißen, die Doppelmörderin fordert die Verlegung in einen spanischen Knast. „Die Verhandlungen laufen, Anträge werden von den zuständigen Gerichten und Ministerien geprüft“, bestätigte Schwarzau-Gefängnis-Chef Gottfried Neuberger im Gespräch mit ­ÖSTERREICH: „Es muss nämlich gewährleistet sein, dass es einen exakt ummünzbaren Strafvollzug in Spanien gibt. Der Abschluss der Prüfungen kann noch einige Monate dauern.“

    Sohn bei Spanien-Oma
    Rückblick: Wie berichtet, wurde die „Eis-Lady“ (Anwälte: Werner Tomanek und Rudolf Mayer) schuldig gesprochen, zwei Ex-Lover ermordet, zerstückelt und im Keller ihres Eissalons in Wien-Meidling einbetoniert zu haben. Doch die „Eis-Lady“-Story ging munter weiter, sie heiratete hinter Gittern, gebar dort auch ihren Sohn Rolando.

    „Einmal im Monat kommt er mit ihrer Mutter auf Besuch“, so Neuberger. Jedes Mal fliegt der Bub mit der Oma aus Barcelona (Spanien) ein. Der Grund des Verlegungswunsches ist also klar: Die „Eis-Lady“ will ihren Sohn öfter sehen und wohl näher bei ihm sein.

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