Trotz Arbeit sind dennoch viele Linzer auf Unterstützung angewiesen. Ihr Einkommen reicht nicht aus, um die Lebenshaltungskosten ganz abzudecken.
In Linz ist die Zahl der Sozialhilfebezieher leicht gesunken. Im vierten Quartal 2025 bezogen 2.101 Menschen Sozialhilfe, im Vergleich zu 2.191 im gleichen Zeitraum 2024. Das entspricht einem Rückgang von rund vier Prozent. Auch gegenüber dem dritten Quartal 2025 mit 2.312 Beziehern zeigt sich ein Minus von etwa neun Prozent. Damit deutet sich ein stabilisierender Trend an.
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Sozialreferentin Karin Leitner betont jedoch, dass viele Menschen weiterhin Unterstützung benötigen. Hinter jeder Zahl stehe eine Person in einer schwierigen Lebenssituation. Daher müsse die Stadt ihre sozialen Unterstützungsangebote konsequent fortführen und gezielt Hilfe leisten. Ziel sei es, soziale Sicherheit zu stärken und gleichzeitig neue Perspektiven zu schaffen.
Trotz Einkommen auf Hilfe angewiesen
Ein Teil der Betroffenen sind sogenannte Aufstocker. Dabei handelt es sich um Menschen, die trotz Erwerbseinkommen zusätzliche Unterstützung brauchen, weil ihr Einkommen nicht ausreicht, um die Lebenshaltungskosten vollständig zu decken.
Eine wichtige Rolle spielt dabei auch das Linzer Beschäftigungsprogramm Jobimpuls. Im Jahr 2025 waren durchschnittlich 229 Personen über das Programm beschäftigt, insgesamt wurden wegen Fluktuation 309 Menschen begleitet. Rund 63 Prozent davon waren Frauen.