Alk- & Drogenkontrolle

Fendrich-Sohn soll sich "ruhig beschweren"

Nicht zum ersten Mal entrüstet sich der Filius von Rainhard Fendrich über die unfaire Sonderbehandlung.

Wien. Wie berichtet, kam der Promi-Sohn und Sänger der Formation Hunger in der Nacht auf Samstag in der Wiener Innenstadt in eine Verkehrskontrolle. Die Amtshandlung kann durchaus als gründlich, wenn nicht gar als schikanös gewertet werden – und das nur, wie der Musiker behauptet, „weil mein Name Fendrich ist“.

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Fendrich-Sohn soll sich
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Lucas Fendrich mit seinem prominenten Vater Rainhard.

Gleich eine ganze Gruppe von Uniformierten kümmern sich bei dem Einsatz um den VIP-Fahrer und nahm zunächst eine Alkoholkontrolle vor, die negativ verlaufen sein soll. Danach wird der Pkw auf Drogen durchsucht, nichts wird gefunden, trotzdem muss Lucas mit „aufs Revier pissen, begleitet von sieben Cops, zwei mit aufs Klo“, wie der 36-Jährige tobt. Das Foto der nächtlichen Kontrolle ist mittlerweile aus seinen „lucforlove“-Storys verschwunden, dafür echauffiert er sich ebendort, dass die Geschichte ihren Weg in die Presse gefunden hat …

30 Euro Strafe für falsch angelegten Gurt im Auto

Zu letzterem Vorwurf kann man nur raten, dass man gerade als Promi seine Troubles mit der Obrigkeit nicht von selbst an die Öffentlichkeit bringen sollte. Und vonseiten der Exekutive heißt es zu dem Einsatz unter der Hand, dass jeder, der mit einer Amtshandlung unzufrieden ist, die Möglichkeit hat, sich (nicht über Instagram, sondern) direkt beim Bürgerservice der Polizei zu beschweren.

Dass der Singersongwriter aber lieber den Weg über die sozialen Medien geht, hat er bereits vor wenigen Wochen bewiesen, als bekannt wurde, dass er wieder einmal von der Polizei angehalten wurde und vermutlich wieder einmal nur wegen seines Nachnamens schikaniert wurde, weil er den Sicherheitsgurt nicht oberhalb der Schulter (wie vorgeschrieben) geführt, sondern seitlich nur über den Oberarm angelegt hatte. Die Strafe von 30 Euro zahlte er damals noch auf der Stelle.



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