Geisterfahrer fuhr mehr als 30 Kilometer auf A9

Chronik

Geisterfahrer fuhr mehr als 30 Kilometer auf A9

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81-Jähriger hatte sich verfahren und drehte einfach um - andere Lenker konnte ausweichen.

Ein 81-jähriger Steirer ist am Heiligen Abend mehr als 30 Kilometer als Geisterfahrer auf der A9, der Pyhrnautobahn, unterwegs gewesen. Der Lenker hatte sich verfahren und einfach bei der Mautstelle Gleinalm umgedreht. Vor der Polizei gab er an, die Orientierung verloren zu haben. Alkohol war nicht im Spiel. Dem Obersteirer wurde der Führerschein abgenommen, er bekam eine Anzeige.

Der Mann aus dem Bezirk Murtal war gegen 22.15 Uhr auf der Heimfahrt von einer Weihnachtsfeier bei Verwandten in Liezen. Beim A9-Knoten St. Michael fuhr er fälschlicherweise statt Richtung Knittelfeld in Richtung Gleinalm weiter. Als er seinen Irrtum bei der Mautstelle bemerkte, reversierte er einfach und fuhr als Geisterfahrer zurück. Mehrfach versuchten entgegenkommende Lenker den 81-Jährigen aufmerksam zu machen, doch es war vergeblich. Da alle anderen Verkehrsteilnehmer rechtzeitig auswichen, kam es zu keinem Unfall. Die alarmierte Polizei stoppte den Geisterfahrer schließlich im Bereich Wald am Schoberpass.

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