Hoher Besuch

Glück dem Land, Glück für Landeshauptfrau

Wenn der Rauchfangkehrer kommt, ist das für viele Niederösterreicher mehr als nur ein fixer Termin im Kalender. Es ist ein vertrautes Ritual, ein Zeichen von Verlässlichkeit und seit jeher ein Symbol für Glück. 

"Rituale schaffen Identität – und der Rauchfangkehrer gehört untrennbar zu unserem liebens- und lebenswerten Bundesland“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) anlässlich des Neujahrsbesuchs des Landesinnungsmeisters der niederösterreichischen Rauchfangkehrer, Matthias Vetiska im NÖ Landhaus in St. Pölten.

Rauchfangkehrer-Auftrag: "Menschen schützen!"

Doch hinter dieser Tradition steckt vor allem eines: gelebter Schutz für Menschen, Häuser und Gemeinden. "Die Techniken ändern sich, aber der grundlegende Auftrag bleibt derselbe: Sicherheit zu geben, Schäden zu verhindern und Menschen zu schützen“, betonte Vetiska. Dieser Auftrag zeige sich nicht nur beim regelmäßigen Überprüfen und Kehren der Abgasanlagen, sondern auch bei den feuerpolizeilichen Beschauen größerer Gebäude und Liegenschaften.

139 Rauchfangkehrerbetriebe  

Neben den klassischen Aufgaben gewinnt auch die Rolle der Rauchfangkehrer als unabhängige Energieberater zunehmend an Bedeutung. Sie unterstützen bei der Auswahl effizienter Heizsysteme, beraten neutral und leisten damit einen wichtigen Beitrag zu Energieeinsparung sowie zum Klima- und Umweltschutz. In Niederösterreich sind derzeit 139 Rauchfangkehrerbetriebe aktiv, zudem befinden sich 62 Lehrlinge in Ausbildung.

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