Zu seinem Geburtstag: Karl-Heinz Grasser wechselt in Hausarrest nach Kitzbühel.
Pünktlich zu seinem 57. Geburtstag am 2. Jänner darf der verurteilte Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser das Gefängnis verlassen.
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Nach sieben Monaten
Nach genau sieben Monaten Haft wird er aus der Justizanstalt Innsbruck, dem sogenannten „Ziegelstadel“, entlassen.
Gefangenentransport beobachtet
Wie die „Tiroler Tageszeitung“ berichtet, wurde am Freitagfrüh bereits ein Gefangenentransport beobachtet, der das Gefängnis verließ. Ziel ist Kitzbühel, wo Grasser künftig den elektronisch überwachten Hausarrest antreten wird.
bedingte Entlassung mit Fußfessel
Seine Anwälte hatten in den vergangenen Wochen intensiv an einer bedingten Entlassung mit Fußfessel gearbeitet – nun mit Erfolg. Damit darf Grasser den Rest seiner Haftstrafe außerhalb der Justizanstalt verbüßen, bleibt jedoch weiterhin strafrechtlich eingeschränkt und unter Kontrolle.
Strenge Auflagen
Der Hausarrest unterliegt strengen Auflagen, Verstöße könnten eine sofortige Rückkehr ins Gefängnis nach sich ziehen. Für Grasser bedeutet der Schritt dennoch eine deutliche Erleichterung – und ein symbolträchtiges Geburtstagsgeschenk.