Bad Ischl

Große Waldbrände in Oberösterreich

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Unvorsichtige Bergsteiger in Sicherheit gebracht.

Wald- und Flurbrände haben am Samstag die Feuerwehren in Oberösterreich auf Trab gehalten. Der mit Abstand größte wütete oberhalb von Steinbach am Attersee (Bezirk Vöcklabruck). Dort standen mehrere tausend Quadratmeter trockener Fichtenwald in Flammen. Zahlreiche Wanderer mussten in Sicherheit gebracht werden. Einige von ihnen waren trotz bereits laufender Löscharbeiten in das Gebiet eingestiegen. Bei Bad Ischl brannte ein etwa 600 Quadratmeter großes Waldstück.

Das Feuer in Steinbach war bereits am Freitag im Bereich des Klettersteigs "Mahdlgupf" ausgebrochen. Die brennende Fläche weitete sich rasch aus, weil immer wieder Brandgut auf den trockenen Waldboden weiter unten fiel. Am Samstag legte die Feuerwehr, die mit rund 160 Leuten im Einsatz stand, eine Wasserleitung vom See auf den Berg, um den Bereich großflächig zu benetzen und eine Ausbreitung der Flammen zu verhindern oder sie zumindest einzudämmen. Der eigentliche Brandherd lag in einem Steilhang. Dort wurde von zwei Hubschraubern des Bundesheeres aus gelöscht. Was das Feuer ausgelöst hat stand zunächst nicht fest.

Bereits am Freitag waren neun Kletterer, teils unter Mithilfe der Bergrettung, den Flammen entkommen. Am Samstag wurden der Steig und die angrenzenden Wanderwege behördlich gesperrt, was aber etliche Bergsteiger nicht daran hinderte, trotzdem in das Areal einzusteigen. Sie wurden im dichten Rauch aus dem betroffenen Gebiet gelotst, was die Arbeit der Einsatzkräfte weiter erschwerte, wie Einsatzleiter Wolfgang Hufnagl der APA schilderte. Die Löscharbeiten und der große Ansturm an Badegästen führten zudem zu erheblichen Staus rund um den Attersee.

Obwohl die Situation nach wie vor brenzlig war, wurden am Nachmittag drei Feuerwehren und ein Hubschrauber nach Bad Ischl (Bezirk Gmunden) abgezogen. Dort stand ein etwa 600 Quadratmeter großes Waldstück in Flammen.

Auch im restlichen Bundesland kam es am Samstag zu mehreren, vermutlich durch Trockenheit und Hitze bedingten Bränden. In Steyr flackerten in einem Augebiet Reste eines Lagerfeuers, das am Freitagabend angezündet worden war, wieder auf. Eine Frau bemerkte das und alarmierte die Feuerwehr. Die Flammen wurden gelöscht, bevor sie sich weiter ausbreiten konnten. In Buchkirchen (Bezirk Wels-Land) brannte ein Stoppelfeld und in Pucking (Bezirk Linz-Land) fing eine Heuballenpresse Feuer. Hilfe von oben in Form von Gewittern und Regen dürften die Einsatzkräfte erst am Sonntag erhalten.

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Die Feuerwehr steht mir 400 Leuten im Dauereinsatzt. "Brand aus" für Freitag Nachmittag erwartet.

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