Juan Amador: So viel kostet das 1. Drei-Sterne-Menü

Chronik

Juan Amador: So viel kostet das 1. Drei-Sterne-Menü

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Kurz nach seinem 50. Geburtstag bekommt Amador seine wichtigste Auszeichnung.

Wien. Lange wurde gerätselt, wann der Guide Michelin den ersten österreichischen Koch mit der Höchstbewertung von drei Sternen auszeichnen würde. Jetzt steht fest: Der Guide Michelin macht mit Juan Amador einen Deutschen zu Österreichs erstem Dreisternekoch.

Leidenschaft. Der aus einer spanischen Gastarbeiterfamilie stammende Juan Amador entdeckte früh seine Leidenschaft für die Kochkunst. Mit 20 Jahren schloss Amador seine Ausbildung in Baden-Württemberg ab. Innerhalb von drei Jahren mauserte er sich zum stellvertretenden Küchenchef und erhielt bereits 1993 seinen ersten Michelin-Stern. Diesem sollen noch Weitere folgen, bis er 2004 sein erstes, eigenes Restaurant „Amador“ in Langen eröffnet. 2007 erreicht die Karriere Amadors ihren Höhepunkt, als sein Restaurant mit drei Sternen ausgezeichnet wird.

Karriere. Nach Wien ist Amador wegen seiner Frau Berghild gekommen. Hier eröffnete er mit dem Winzer Fritz Wieninger sein „Amadors Wirtshaus & Greißlerei“ im ehemaligen Weingut Hajszan-Neumann im 19. Bezirk. Gleich in seinem ersten Jahr wurde er mit zwei Michelin-Sternen bewertet. Kurz nach seinem 50. Geburtstag dann die drei Sterne. „Es ist die emotionalste Auszeichnung meiner Karriere – die österreichische Küche hat sich mehr internationale Wahrnehmung verdient“, freut sich der Spitzenkoch.

Gratulation. Zahlreiche Kollegen ließen es sich am Mittwochabend nicht nehmen, Amador zu gratulieren. So verwandelte sich das Restaurant in Grinzing zur Hochburg der Starköche. Mitgefeiert haben Heinz Hanner, Barbara Eselböck und Alain Weissgerber (Taubenkobel), Spitzenkoch Alexander Mayer sowie Schnapsbrenner Hans Reisetbauer und Winzer Fritz Wieninger.

Wer nun auch in den Genuss eines Drei-Sterne-Menüs kommen will, sollte aber bis zu 235 Euro dabei haben.

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